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Björn Gottstein ab 2017 Künstlerischer Leiter in Donaueschingen

(20.10.2014)
Björn Gottstein, SWR2-Redakteur für Neue Musik, folgt im Jahr 2017 auf den jetzigen Festivalleiter der Donaueschinger Musiktage, Armin Köhler, der dann in den Ruhestand geht. Björn Gottstein ist seit 2013 als Redakteur für Neue Musik bei SWR2 tätig und verantwortet seitdem die Konzertreihe «attacca». Er ist außerdem einer der künstlerischen Leiter des Stuttgarter ECLAT-Festivals. Der 1967 in Aachen geborene Musikwissenschaftler arbeitete zunächst als freier Journalist und seit 2009 auch als Veranstalter.
 
«Die Position des künstlerischen Leiters der Musiktage ist eine große Herausforderung. Ich freue mich auf die Aufgaben, die in den kommenden Jahren auf mich zukommen, auf die Zusammenarbeit mit den Komponisten, den Musikern und nicht zuletzt meinen Kollegen beim SWR und in Donaueschingen», so Gottstein. «Dass ich diese Aufgaben 2017 von Armin Köhler übernehmen und die Geschichte dieses wichtigsten Festivals für Neue Musik mitgestalten darf, ehrt und freut mich. Ich hoffe, der Neuen Musik mit vielen spannenden Programmideen neue Impulse verleihen zu können.»

Förderpreis der Musik geht an Irene Kurka

(20.10.2014)
Die Sopranistin Irene Kurka erhält den Förderpreis der Musik der Landeshauptstadt Düsseldorf. In einer Preisverleihung am 9. Dezember wird die Sängerin den mit 4.000 Euro dotierten Preis entgegennehmen. «Ihre ganz hervorragenden sängerischen Qualitäten stellt sie immer wieder unter Beweis, insbesondere auch bei zahlreichen Uraufführungen von namhaften Komponisten», heißt es in der Jurybegründung. Kurka wirkt seit vielen Jahren bei Opern und Musiktheater-Projekten, Oratorien und bedeutenden Neue-Musik-Aufführungen mit. Sie ist in den nächsten Wochen zwei Mal in Köln zu erleben. Am 8. November präsentiert sie im Domforum die «Salome-Extrakte» und am 10. Dezember wirkt sie im Rahmen des Programms «Sound is the Resonator» an Uraufführungen von Simon Rummel, Steffen Krebber und Caspar Johannes Walter mit.
 
Weitere Informationen über die Künstlerin finden Sie hier.

«Faithful» nimmt Modi der Interpretation unter die Lupe

(17.10.2014)
Das Publikum mag es zuweilen überraschen bis irritieren, wenn Interpretationen ein- und derselben Komposition so klingen, als handele es sich um ganz unterschiedliche Stücke. Bei «faithful! II» werden solche Irritationen zum Programm: Das Berliner Festival für neue Musik nimmt vom 13. bis 23. November die Frage nach Treue und Verrat der musikalischen Interpretation nach 2012 zum zweiten Mal auf. Das dichte Programm wartet auf mit Konzerten international renommierter Interpreten von neuer, elektronischer bis hin zu Pop- und Clubmusik sowie prominent besetzten Podiumsdiskussionen, Interventionen und Experimenten. Eröffnet wird das Festival mit einem kompakten Debütkonzert des legendären Künstlerkollektivs Los Angeles Free Music Society (Foto).

«faithful! II» eröffnet ein spannendes Wechselspiel zwischen Musikern, Komponisten und Zuhörern. Die künstlerische Interpretation, die Beziehung zwischen Komponist und Interpret, ist seit ihren Anfängen das Herzstück der zeitgenössischen Musik. Im 20. Jahrhundert haben sich ihr Verständnis und ihre Praxis radikal erweitert. Musikalische Interpretation ist nicht mehr nur das, was ein Musiker am Instrument macht. Theoretische, wissenschaftliche und mediale Dimensionen der Interpretation sind heute vielfältig und allgegenwärtig. «faithful! II» baut zukunftsweisende Anregungen aus dem ersten Festival von 2012 aus und setzt vielseitige neue Akzente. So werden wieder Interpretationsvergleiche und Reinterpretationen zu erleben sein, mit neuen Fragen an Interpreten und Komponisten.

Das Programm im Einzelnen ist hier einzusehen.


TV-Vitrine: Musik im technischen Zeitalter

(13.10.2014)

Der Musikwissenschaftler Hans Heinz Stuckenschmidt lud zwischen November 1962 und Februar 1963 international bekannte Vertreter der zeitgenössischen Musik ein, über sich und ihre Musik Auskunft zu geben. Die zwölf Veranstaltungen fanden in der rund 1200 Zuhörer fassenden Berliner Kongresshalle vor einem großen Publikum statt, von dem heutige Gesprächskonzerte mit zeitgenössischer Musik nur träumen können. Das Spektrum reichte von klar strukturierten, aber freien Vorträgen (Ligeti) bis hin zu Formen, die an ein Gesprächskonzert (Stockhausen) oder eine Performance (Cage) erinnern.

 
Am 24. und 25. Oktober 2014 sind nun drei dieser vom damals Sender Freies Berlin aufgezeichneten und live in der ARD gesendeten Gesprächskonzerte im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumenten-Museum Berlin zu erleben, jeweils mit einer Einführung von Ulrich Mosch: György Ligeti (Sendung vom 25.2.1963) am 24. Oktober 2014 um 18 Uhr sowie Karlheinz Stockhausen (Sendung vom 4.2.1963) und John Cage (Sendung vom 21.1.1963), am 25. Oktober um 17 Uhr. Mehr unter www.mim-berlin.de

Entfesselte Stimmen

(13.10.2014)
Das internationale Symposium „performing voice“ in Bern und Basel bringt künstlerische Praxis und wissenschaftliche Forschung in Dialog. Die Forschungsabteilungen der Hochschule der Künste Bern und der Hochschule für Musik Basel präsentieren vom 27. bis 29. November 2014 Lectures und Performances, die sich mit der Rolle der Stimme in der Neuen Musik und im Composed Theatre befassen. 
 
Gäste sind u. a. David Moss, Urban Mäder und das Trio III-VII-XII, Marianne Schuppe, Sylvia Nopper und Marcus Weiss, außerdem Jennifer Walshe, Petra Hoffmann, Peter Ablinger und Stefan Litwin. In den Abendprogrammen des Symposiums liegt der Akzent auf Formen des Neuen Musiktheaters: hier treten die Vokalkünstler Anne-May Krüger und Carl Rosman, das Ensemble Théâtre Musical  und die Künstlergruppe Weitwinkel auf. Mehr unter www.performingvoice.ch

Händel-Haus Halle: Vortrag über «Swissness»

(13.10.2014)
«Wie klingt die Schweiz?» – oder zumindest: «Wie präsentierte sie sich akustisch dem Ausland?» So könnte der Untertitel des am Mittwoch, den 15. Oktober, um 19.30 Uhr im Hallenser Händel-Haus stattfindenden Vortrags lauten. Der an der Universität Zürich arbeitende Kulturwissenschaftler Johannes Müske widmet sich thematisch dem Verhältnis Musik und nationale Politik.

Der Vortrag untersucht die Geschichte des Schweizer Kurzwellenradios KWD (später: Schweizer Radio International) von seiner Gründung im Jahr 1935 bis in die Zeit des Kalten Krieges der 1960er Jahre, d.h. während der Zeit der sogenannten «geistigen Landesverteidigung». Ausgehend von einer Sammlung von «Schweizer Musik», die in den 1950er und 1960er Jahren beim Kurzwellendienst zusammengetragen wurde, wird an Hand von Hörbeispielen gefragt, wie der Schweizer Rundfunk als Institution Ideen über «Swissness» in praktisches Handeln (Musiksammlung, Radioprogramm) übersetzte.

Der Eintritt ist frei. Details hier.


Gegenwind für TTIP und CETA

(10.10.2014)

Die Bürgerinitiative Stopp TTIP und CETA! hat bereits mehrere hunderttausend Mitunterzeichner. Hinter dem Aufruf steht ein Bündnis aus über 250 Organisationen aus ganz Europa, das die Institutionen der Europäischen Union und ihre Mitgliedsstaaten dazu auffordert, die Verhandlungen mit den USA über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zu stoppen sowie das Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) mit Kanada nicht zu ratifizieren.

Hierzu Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: «Der Deutsche Musikrat unterstützt die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA, weil es nicht hinnehmbar ist, wie die EU-Kommission das Informationsrecht der Bürgerinnen und Bürger zu den Freihandelsabkommen mit Füßen tritt. Die Genfer Geheimverhandlungen zur Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen (TiSA) sind ein weiterer trauriger Beleg für diese gezielte Intransparenz und schüren das Misstrauen der Bürgerinnen und Bürger. Ohne eine glasklare Faktenlage können die Abkommen keine gesellschaftliche Akzeptanz finden.»

Basel: Reviving Parmegiani

(10.10.2014)
Bernard Parmegiani (1927–2013) war der Grand Seigneur der elektroakustischen Musik – und doch machten erst die Nachrufe großer Zeitungen deutlich, welchen Einfluss er auf die unterschiedlichsten Musikszenen ausgeübt hat. Das Trio Broeckaert/Berweck/Lorenz präsentiert am 19. November im Basler Gare du Nord Parmegianis Synthesizer-Werke aus den 1970er und 80er Jahren nach mehr als 25 Jahren wieder im Konzertsaal. Außerdem spielt das Ensemble Werktag neue, als Auftragswerke entstandene Kompositionen von Ernstalbrecht Stiebler und Martin Lorenz, die sich auf jeweils sehr eigensinnige Weise durch eine starke Reduzierung der klanglich-musikalischen Mittel und Parameter auszeichnen.
 
Weitere Infos hier.

«Sir Harry's Song»: Harrison Birtwistle kommt nach Hannover

(10.10.2014)

Harrison Birtwistle gilt als einer der bedeutendsten britischen Komponisten der Gegenwart. Anlässlich seines 80. Geburtstags stattet er Hannover einen Besuch ab, wo man seine Musik, aber auch ihn persönlich am 25. und 26. Oktober im Landesfunkhaus und der Orangerie der Herrenhäuser Gärten erleben kann.

Am ersten Abend steht Birtwistles Liedschaffen des vergangenen Jahrzehnts auf dem Programm (u. a. «The Sadness of Komachi» für Tenor und Klavier) – es ist wohl erstmals überhaupt in solch gebündelter Form zu hören. Zwei Hauptwerke rahmen den folgenden Abend, der der unendlichen und transzendierenden Kraft der Melodie gewidmet ist: «Carmen Arcadiae» enthält zahlreiche Charakterzüge, die sich in späteren Kompositionen wiederfinden. Zu den in den letzten Jahren entstandenen Kammermusikwerken gehört «Pulse Shadows», eine einstündige Meditation über die großen Gedichte von Paul Celan für Sopran, Streichquartett und Ensemble.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen statt und ist eine Kooperation mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und dem NDR.

Weitere Infos hier.

 


Saariahos «Forty Heartbeats» in Darmstadt

(09.10.2014)
Das 2. Sinfoniekonzert des Staatsorchesters Darmstadt wird dirigiert von der Estin Anu Tali (Foto). Auf dem Programm stehen am 12. und 13. Oktober neben Beethoven auch «Forty Heartbeats for orchestra» (1998) von Kaija Saariaho, die die Komponistin Esa-Pekka Salonen and Magnus Lindberg zu beider 40. Geburtstag widmete, sowie Jean Sibelius' Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 (1915/1916-19).
 
Als eine der faszinierendsten jungen Dirigentinnen der Musikwelt gehört Anu Tali einer neuen Generation von Künstlern an, die auf der Suche nach frischen musikalischen Ideen sind. Seit August 2013 ist sie «Music Director» des Sarasota Symphony Orchestra. Höhepunkte der aktuellen Saison sind ihr Debüt bei der Manhattan School of Music und an der Finnish National Opera sowie Wiedereinladungen zum BBC National Orchestra of Wales.
 
Weitere Infos hier.

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