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«Doofe Musik» in Berlin

(16.04.2014)
Welche Rolle spielt Musik bei der Flucht aus dem Alltag, vor der Wirklichkeit und schlechten Nachrichten? Das Festival «Doofe Musik», mit dem das «Anthropozän-Projekt» im Berliner Haus der Kulturen der Welt seinen Abschluss findet, widmet sich vom 8. bis 11. Mai jenen Klängen, die den Eskapismus nähren – Musik also, die stumpf, taub, empfindungslos: «doof» macht. Thematisiert werden Trinklieder und Entspannungsmusik, funktionale Klän­ge und Sound als Dekorationselement.
 
Techno-Instanz Wolfgang Voigt wird das Haus mit seiner exklusiven Klanginstallation «Musik für Kulturinstitutionen» bespielen, und der «Chor der Kulturen der Welt» hat ein Potpourri aus Hokey Pokey, Ententanz und Polonaise Blankenese einstudiert. Doch auch vermeintlich höherwertige Genres wie Jazz und Klassik werden auf ihre Fluchttauglichkeit hin überprüft: Eliav Brand, Patric Catani, Ari Benjamin Meyers u.a. wurden mit dem Schreiben von «Pocket Symphonies» beauftragt. Und Ebba Durstewitz (Foto) klärt in ihrer Lecture Performance darüber auf, «was Beethovens 3. Sinfonie so doof macht». Weitere Infos unter www.hkw.de

Großer Österreichischer Staatspreis geht an Beat Furrer

(16.04.2014)
Dem Komponisten Beat Furrer ist der Große Österreichische Staatspreis zuerkannt worden. In seiner Stellungnahme begründet der Kunstsenat seine Empfehlung für die Vergabe an Beat Furrer «mit dessen unverwechselbarem Stil, der geprägt ist von der menschlichen Stimme und der Wechselbeziehung von Klang, Sprache und Optik, auf Basis anspruchsvoller Texte. Seine originäre musikalische Sprache, die von einem seiner Sensibilität entsprechenden Reichtum an feinsinniger Differenzierung geprägt ist, aber dabei keineswegs einer ursprünglichen Kraft der Aussage und des Ausdrucks entbehrt, hat seit seinen Anfängen in der Musikwelt Interesse erweckt.»
 
Beat Furrer wurde 1954 in Schaffhausen geboren. 1975 zog er nach Wien, wo er Komposition und Dirigieren studierte, 1985 gründete er das Klangforum Wien, das er bis 1992 leitete und dem er seitdem als Dirigent verbunden ist. Seit 1991 ist Furrer Professor für Komposition an der Kunstuniversität Graz. Vor allem seine Musiktheaterwerke (u. a. «Die Blinden», «Narcissus», «Begehren» oder «FAMA“, «Wüstenbuch») haben internationale Anerkennung gefunden. Gegenwärtig arbeitet er an Projekten für die Opernhäuser in Hamburg und Berlin. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im November in Wien statt.

Festival Neue Musik Freiburg: «Lauschattacke»

(16.04.2014)
Unter dem Titel «Lauschattacke» veranstaltet Mehrklang e.V. vom 15. bis 18. Mai das viertägige Festival Neue Musik Freiburg, während dessen etliche spannende, ungewöhnliche Konzertorte bespielt und musikalisiert werden. Zahlreich Solisten und Ensembles wie Ensemble Aventure, Ensemble SurPlus, Ensemble chronophonie, das Freiburger Akkordeonorchester und das Freiburger Schlagzeugensemble werden die Akteure dieser Ausgabe sein.
 
Eine Höhepunkt ist die bereits zum dritten Mal von Mehrklang konzipierte Klangentdeckungstour, in der Besucher ihre Stadt musikalisch entdecken können. Geheimnisvolle Räume, klingende Skulpturen und Kessel, mächtige und flüchtige Sounds, Komposition und Improvisation werden u.a. im Sudhaus der Brauerei Ganter zu entdecken sein. Weitere Infos hier.

Great Britain in Bad Essen … «Musik 21 Niedersachsen» im Mai

(16.04.2014)
Great Britain in Bad Essen, Naturklänge in Winsen/Luhe, Alpen und Berge in Ronnenberg, KLANK in Surwold, Lachenmann in Hannover – der Monat Mai verspricht musikalisch wieder ein spannender Monat im hohen Norden zu werden. Im Rahmen des Programms von «Musik 21 Niedersachsen» stellt das Nomos Quartett Benjamin Brittens letztes Kammermusikwerk, das auf seine Oper «Der Tod in Venedig» bezogene 3. Streichquartett, in den Mittelpunkt eines britischen Programms. Henry Purcells Fantasien eröffnen den Abend, und Thomas Adès, der ehemalige Shooting Star unter den jungen englischen Komponisten, erweckt in sieben Sätzen Bilder eines verschwundenen oder erträumten Paradieses – fantasievoll, farbig und phantastisch! Weitere Termine gibt es hier.

Internationale Konferenz: Electronic Music Beyond Concert Performance

(15.04.2014)

Dieses Jahr findet die internationale Konferenz des Electroacoustic Musik Studies Network (EMS) erstmals in Berlin statt: Im Georg-Neumann-Saal des Jazz-Institut Berlin sind vom 10. bis 14. Juni rund 80 Vorträge zum Leitthema «Electroacoustic Music Beyond Concert Performance» zu hören. Beleuchtet werden Aufführungssituationen und Werkformate, die außerhalb des klassischen Konzertformats mit Lautsprecherwiedergabe stehen. Als Keynote-Speakerin ist Helga de la Motte-Haber eingeladen, die als Musikwissenschaftlerin grundlegende Diskurse zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Klangkunst anstieß. Im Rahmen des Konferenzprogramms stellen in diesem Jahr u. a. Barry Truax, Simon Emmerson oder Robert Normandeau ihre aktuellen Forschungen vor.

Im künstlerischen Rahmenprogramm sind wechselnde Klanginstallationen zu hören, die Wahrnehmungssituationen außerhalb der «konzertanten» Aufführung elektroakustischer Musik erfahrbar machen. Außerdem wird eine Installation im Wellenfeldsynthese (WFS)-Saal der Technischen Universität präsentiert, die eine virtuelle Akustik auf beeindruckende Weise hörbar macht. Der Eintritt zu den Klanginstallationen ist frei.

Weitere Informationen und Anmeldung hier. Bei Anmeldung bis zum 1. Mai gilt ein «Early Bird»-Tarif.
Kontakt per E-Mail: ems2014.berlin@gmail.com


Linux Audio Conference 2014

(15.04.2014)
Vom 1. bis 4. Mai findet die 12. Linux Audio Conference (LAC) am ZKM | Karlsruhe statt. Die LAC-Konferenz versammelt Software-EntwicklerInnen, KünstlerInnen, MusikerInnen, KomponistInnen und AnwenderInnen, die mit Linux und Open-Source-Software arbeiten. An vier Tagen wird in vielen Vorträgen, Präsentationen und Workshops über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Musikproduktion unter Linux diskutiert. In mehreren Konzerten werden elektroakustische Werke aufgeführt, die mit Open-Source-Software komponiert wurden.

Dazu gibt es viele Live-Performances im Rahmen des Playrooms und der Soundnight zwischen Improvisation und clubkompatiblen Sounds, die unter Anwendung der Open-Source-Software entstehen. Um Anmeldung zur Konferenz wird hier gebeten.

Arnulf Herrmann an der Hochschule für Musik Saar

(07.04.2014)

In der Nachfolge von Theo Brandmüller ist der Komponist Arnulf Herrmann an der Hochschule für Musik Saar zum 1. April 2014 auf die Professur für Komposition berufen worden. Von 2004 bis 2014 hat er an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin unterrichtet.

Arnulf Herrmann verbindet eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Orchestern und führenden internationalen Ensembles für zeitgenössische Musik, so mit dem Ensemble Modern, dem Ensemble Intercontemporain, mit dem Klangforum Wien und der musikFabrik NRW. Seine Stücke werden im In- und Ausland gespielt und sind auf Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen, den Wittener Tagen für neue Kammermusik, der Münchener Biennale, Wien Modern, Ultraschall Berlin, Eclat Stuttgart und Musica Straßbourg präsent. Seine Oper «Wasser» wurde 2012 bei der Münchner Biennale vom Ensemble Modern uraufgeführt.

Musikpreis des Heidelberger Frühling an Eleonore Büning

(07.04.2014)
Die Musikjournalistin Eleonore Büning hat den zum zweiten Mal vergebenen «Musikpreis des Heidelberger Frühling» erhalten. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und geht jährlich wechselnd an einen Künstler oder an einen Musikjournalisten/-publizisten/-herausgeber.
 
In der Begründung der Jury heißt es: «Die Musik-, Theater- und Literaturwissenschaftlerin ist eine der prägendsten Gestalten des deutschsprachigen Musikjournalismus. […] [Sie] ist eine herausragende Anwältin der Musik: leidenschaftlich, kundig, kritisch und immer offen. […] Dabei ist sie radikal, anspruchsvoll, kompromisslos. […] Sie lädt stets zu differenzierter Auseinandersetzung ein, lädt ein, sich selbst ein Bild zu machen. Sie bezieht in ihren Texten Position und fordert darüber den Leser bzw. Zuhörer auf, seine eigene Position zu finden …»

 


Dai Fujikura bei #nextgeneration

(07.04.2014)

Der japanische Komponist Dai Fujikura ist «Composer in Residence» des Festivals «#nextgeneration» vom 5. bis zum 11. Mai 2014 an der Hochschule für Musik Nürnberg. Elf Stücke aus seiner Feder werden zur Aufführung gelangen.

Das von Jeremias Schwarzer kuratierte Festivalprogramm legt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf Werke der jüngeren Generation. Fünf junge Komponistinnen und Komponisten aus Deutschland, Japan und den USA werden persönlich anwesend sein und die Erarbeitung ihrer Werke begleiten. SWR-Redakteur und Festival-Leiter Armin Köhler spricht dazu über «Kunstmusik in einer digitalen Welt». Er wird auch den Roundtable «Analyse und Interpretation Neuer Musik» leiten, an dem Volker Blumenthaler, Manuel Nawri, Karola Obermüller, Jeremias Schwarzer und Benjamin Schweitzer teilnehmen. Mehr unter www.hfm-nuernberg.de


29. Ulrichsberger Kaleidophon

(31.03.2014)

Elf Beispiele aktueller Musik aus den Bereichen Jazz, Neue Musik und Improvisation stehen vom 1. bis  3. Mai 2014 auf dem Programm der 29. Ausgabe des Ulrichsberger Kaleidophons. Dreißig Musiker und Musikerinnen aus Australien, Holland, England, Luxemburg, Japan, Schweden, USA und Österreich werden die Jazzatelierbühne bespielen.

Klassiker und genredefinierende Persönlichkeiten wie Joëlle Léandre, Alvin Curran oder Peter Ablinger sind ebenso dabei wie noch zu Entdeckendes von Musikern wie Elisabeth Flunger, Gareth Davis oder Magnus Granberg. Akustisches steht neben Elektronik, Geschriebenes neben Improvisiertem. Die bunte Mischung kreativer Ansätze ist es einmal mehr, die das Kaleidophon-Programm prägt. Mehr unter www.jazzatelier.at


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