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Santiago Blaum und die «Bairische Geisha» in Darmstadt

(17.09.2014)
Ab dem 20. September steht das Große Haus Glückert auf der Mathildenhöhe Darmstadt ganz im Zeichen des Surrealismus: Dann findet dort eine szenische Lesung der «Zwölf Gespräche der Surrealisten über Sexualität» von der Münchner Performancegruppe «Die Bairishe Geisha» statt, orchestriert von Santiago Blaum.
 
Zwischen Januar 1928 und August 1932 trafen sich die Surrealisten um André Breton in Paris in wechselnder Kombination zwölf Mal, um sich über ihre sexuellen Erfahrungen auszutauschen. Ziel dieser Recherchen war es, zu einem Gefühl vorzustoßen, dem die Surrealisten die Kraft der Revolution zutrauten: dem sexuellen Begehren. Der Sinn des Unterfangens lag nicht in der Sammlung origineller sexueller Erfahrungen, sondern in dem Akt der gegenseitigen Enthüllungen: Es war ein Initiationsritual, eine gleichzeitige Selbstentblößung der ganzen Gruppe, die damit ihrem Zusammenhalt und ihrem eigenen Mythos eine intime aufgeklärt-magische Dimension hinzufügte.
 
Die Veranstaltungsreihe, die im Rahmen der Ausstellung «Der Stachel des Skorpions» stattfindet, untermalt u.a. die Stimmen von André Breton, Louis Aragon, Paul Éluard, Man Ray, Max Ernst, Yves Tanguy und fragt nach «allem, was zum Bereich des Perversen und der Entdeckung gehört».

Wettbewerb OderCrossover

(17.09.2014)
Der innovative Musikwettbewerb OderCrossover (OCO) will Gruppen und Ensembles von zwei bis vier Mitwirkenden anspornen, sich auf kreative Weise mit verschiedenen Stilen auseinanderzusetzen und durch grenzüberschreitende Experimente den Raum für neue Erfahrungen und Erlebnisse zu schaffen – wobei das Attribut «grenzüberschreitend» wörtlich zu nehmen ist: Der Wettbewerb spricht sowohl deutsche als auch polnische und tschechische Musiker(innen) an, kurz: alle, die an der Oder auf die eine oder andere Weise Lust auf musikalisches Cross Over haben.

Die Wettbewerbsanforderungen lassen den Musikern viel Freiraum. Sie können sich ihre Stücke selbst aussuchen, dürfen jedes akustische Instrument verwenden und verschiedene musikalische Stile miteinander kombinieren. Bis zum 30. September müssen sich alle interessierten Musikensembles beim OderCrossover angemeldet haben. Die Ausrichtung des ersten OCO-Musikwettbewerbs 2014 erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Rotary-Club Frankfurt (Oder).

Teilnahmebedingungen und weitere Informationen hier.

«ZeitRäume»: Neue Biennale für neue Musik und Architektur in Basel

(17.09.2014)
Noch ein Jahr! Vom 11. bis 13. September 2015 wird erstmals das Festival ZeitRäume in Basel stattfinden, eine Biennale für neue Musik und Architektur. Der Freundeskreis des Festivals lädt zum konkreten Mitmachen ein und freut sich über tatkräftige Unterstützung, und das Projekt «Geben Sie Zeit Räume» bringt im Vorfeld des Festivals Musik an ungewöhnliche, versteckte, interessante Orte.
 
Ein erstes Mediengespräch findet am Mittwoch, den 1. Oktober 2014, um 11.30 Uhr im Schweizerischen Architekturmuseum (Foto) statt. Mit dabei der Festivalintendant Bernhard Günther, der Präsident des Vereins «ZeitRäume» Beat Gysin sowie viele weitere Beteiligten. Außerdem bringt das Schlagzeugensemble der Hochschule für Musik Basel Werke von Karlheinz Essl und Edu Haubensak zum räumlichen Resonieren.
 
Weitere Infos dann später unter der eigens eingerichteten Domain zeitraeumebasel.com.

Gaudeamus Prize an Anna Korsun

(15.09.2014)
Am 14. September ist die ukrainische Komponistin Anna Korsun mit dem Gaudeamus Prize 2014 ausgezeichnet worden. Der Preis besteht aus einem mit 4.550 Euro dotierten Kompositionsauftrag für die nächste Ausgabe der Gaudeamus Music Week im niederländischen Utrecht.
 
Die 1986 geborene Korsun besuchte die Musikakademie in Kiew und die Hochschule für Musik und Theater in München. Sie ist Artist in Residence an Schloss Solitude und der Cité Internationale des Arts in Paris. Von ihrem Gewinnerstück für sechs Stimmen, «Vocerumori» aus dem Jahr 2012, zeigte sich die Jury, bestehend aus Vanessa Lann, Wim Henderickx und Oscar Bianchi, «tief berührt».
 
Und wie klingt «Vocerumori»? Anhören kann man das Stück hier.

Grundschule Schulzendorf präsentiert Sven Daiggers «Schichten»

(15.09.2014)

Im Rahmen ihres Projekts «kammerton extraklasse» widmen sich die Orchestersolisten der «jungen norddeutschen philharmonie» auf besondere Weise der Musikvermittlung: Gemeinsam mit 28 Streichern einer musikalisch geförderten Streicherklasse der Grundschule im brandenburgischen Schulzendorf erarbeitet das Kammerorchester ein eigens für diesen Anlass komponiertes Werk: «Schichten» für Kammerorchester und Streicherklasse. Sven Daigger, der Komponist des Werks, wurde 1984 in Eberbach am Neckar geboren und studierte Komposition u. a. in Rostock, Salzburg und Karlsruhe.

Das Ergebnis präsentieren die Musiker am 26. September auf dem Gutshof Woldzegarten in Mecklenburg-Vorpommern und am 28. September an der Universität der Künste in Berlin. Außerdem auf dem Programm des «ensembles kammerton» stehen dann: Mozarts Jupiter-Symphonie, Dvořáks Serenade für Blasinstrumente (op. 44) und das Concerto in D für Streichorchester von Igor Strawinsky. Die musikalische Leitung liegt bei Thomas Klug.

Weitere Infos finden sich hier.

 


Augsburger Konzertinstallation «Architektur | Orchester»

(09.09.2014)
Vom 26. bis 28. September ist im Annahof in Augsburg eine imposante «Architektur-Bild-Musik-Klang-Installation» aufgebaut. Die dreigeschossige begehbare Gerüststruktur wird mit Utensilien, Objekten und Materialien aus dem Bauspektrum möbliert und farbig illuminiert. Parallel wird die Installation mit einer elektronisch generierten Klangschicht aus ebenfalls auf dem Gerüst befindlichen Lautsprechern leise beschallt.
 
Am 27. September ab 21 Uhr beginnt dann eine Gruppe von Musikern, Instrumente auf das Gerüst zu schaffen nach einem vagen Schema zu improvisieren. Gleichzeitig wird ein Standbildfilm zu architektonisch und urbanistisch relevanten Themen auf den Zugangswürfel zum Parkhaus des Annahofs projiziert; auch die umliegenden Gebäudefassaden sind illuminiert. Nach ca. 40 Minuten improvisierten akustischen Zuspielens reduziert sich der Klanganteil wieder auf die elektronischen Grundgeräusche. Architektur, Musik und Stadt sollen so zueinander in Beziehung gesetzt sowie Dissonanzen in beiden Bereichen vermittelt werden.
 
Weitere Infos hier.

Ernst-Krenek-Symposium in Krems

(08.09.2014)
Kein anderer Abschnitt der österreichischen Zeitgeschichte ist in der Forschung bis heute so umstritten wie derjenige der Regierungen von Engelbert Dollfuß und Kurt Schuschnigg in den Jahren von 1934 bis 1938. Im Hinblick auf die Frage, ob es in jenen Jahren eine eigenständige und als solche sichtbar gemachte Kultur- oder gar Musikpolitik gegeben habe, fehlen noch wesentliche Grundlagenforschungen.

Das ganztägige Symposion, das am 10. Oktober ab 9.30 Uhr im Archiv der Zeitgenossen an der Donau Universität Krems stattfindet, beschränkt sich daher auf eine quellenorientierte Beschäftigung mit einem einzigen, allerdings in mancher Hinsicht ausgesprochen wichtigen Komponisten: Ernst Krenek, der in den 1930er Jahren als einer der international profiliertesten, in Deutschland als «entartet» gebrandmarkten Musiker galt und sich zugleich künstlerisch wie politisch bewusst in Österreich engagierte. Mit dem Blick auf ihn sollen ein widersprüchlicher und deutungsbedürftiger Zeitkontext erhellt und zugleich exemplarisch Möglichkeiten und Grenzen einer Komponisten-Existenz im sogenannten «Ständestaat» ausgelotet werden.

Als Vortragende zur Tagung unter der Überschrift «Ernst Krenek und die österreichische Kulturpolitik 1934-1938» sind eingeladen: Gernot Gruber, Matthias Henke, Monika Kröpfl, Matthias Schmidt, Claudia Maurer Zenck und Clemens Zoidl. Weitere Infos hier.

Horror meets zeitgenössische Musik

(05.09.2014)
«The Thing», John Carpenters Filmklassiker über eben jenes undefinierbare Ding, das eine Forschungsgruppe in der Antarktis inflitriert, ist der Anlass eines szenischen Konzerts des IEMA-Ensembles am 24. September um 19.30 Uhr im Frankfurt LAB. Aus den Werken «Lo-Shu I» von Hans Zender und «Brot» von Enno Poppe (Foto) entwickeln sich eigene Improvisationen und Kompositionen. Eingeschlossen im infektiösen Filmbild beginnt die Musik zu neuen Variationen zu mutieren. 
 
Weitere Infos hier.

Wie klingt Krieg? Eine Klanginstallation

(03.09.2014)
Wie klingt Krieg? Im Erinnerungsjahr des Ersten Weltkriegs erkundet diese Frage eine vom Goethe-Institut initiierte Klanginstallation des Künstlers Andreas von Westphalen: Sein Werk «2014 Horchposten – Postes d’écoute 1914» will einen akustischen Erinnerungsraum schaffen und ist ab dem 27. September in sechs Goethe-Instituten in Frankreich zu sehen: Lille, Paris, Nancy, Toulouse, Marseille, Lyon.

Von Westphalen schafft einen in fünf Zonen aufgeteilten akustischen Erinnerungsraum: französische und deutsche Front, französisches und deutsches Hinterland sowie das Niemandsland zwischen den Kriegsgräben. Besucherinnen und Besucher bewegen sich frei durch die Installation und lösen dabei die Klänge aus, die dem jeweiligen Feld entsprechen, in dem sie sich befinden. Das akustische Material bilden Erlebnis- und Alltagsberichte gefallener und überlebender Soldaten sowie ihrer Angehörigen. Hinzu kommen Zeitdokumente und Originalaufnahmen aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Presse.

Weitere Informationen hier.
 


Bochumer «Klangbilder-Reihe» stellt Spiritualität in den Mittelpunkt

(03.09.2014)
Als kleine Einstimmung auf die im November startende Ausstellung «Sparsha – Berührung der Sinne. Ritual und zeitgenössische Kunst aus Indien» tritt im Kunstmuseum Bochum am 2. Oktober um 20 Uhr das Improvisations-Trio bestehend aus John Butcher (Tenor, Sopransaxofon), Wilbert de Joode (Kontrabass) und Martin Blume (Schlagzeug, Percussion) auf.
 
So wie die Ausstellung der spannenden Wechselwirkung zwischen Religion und zeitgenössischer Kunst nachgeht, wird auch das Trio in seinem Spiel die Spiritualität als ein zentrales Element des Jazz seit seiner Entstehung herausstellen. John Butcher ist nach Evan Parker wohl der bedeutendste britische Saxophonist, Wilbert de Joode einer der meistbeschäftigten Bassisten der europäischen Improvisationsszene und Martin Blume spielt im internationalen Kontext von Jazz, Improvisierter und Neuer Musik in den unterschiedlichsten Formationen.

Weitere Infos finden Sie hier.

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