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Elliot Sharp in Berlin

(13.02.2015)
Gleich zweimal ist Elliot Sharp, einer der wichtigsten Vertreter der experimentellen New Yorker Avantgarde-Szene im Kreuzberger Veranstaltungszentrum exploratorium berlin in den Sarotti-Höfen im Februar und März zu erleben.
 
Am 12. Februar um 20 Uhr gibt Elliott Sharp zusammen mit der japanischen Pianistin Satoko Fujii und dem Trompeter Natsuki Tamura ein Konzert.
 
Wer Elliott Sharp, seine Arbeit und seine Gedankenwelt näher kennen lernen möchte, kann vom 13. – 15. März den Wochenendworkshop des Multi-Instrumentalisten und Improvisationsmusikers besuchen.
Sharp beschäftigt sich in diesem Kurs mit Improvisation, selbst-organisierenden Systemen und grafischer Notation. Unterrichtssprache ist Englisch, deutsche Übersetzung bei Bedarf.
 
Alle Informationen zum Workshop finden Sie hier.

IX. Weimarer Tagung «Musiktheorie und Hörerziehung»

(15.01.2015)
Im Fachbereich «Musiktheorie und Hörerziehung» geht es oft um die Qualitäten eines Werkes: Diese werden aufgeschlüsselt und differenziert dargestellt. Nicht immer aber zeichnen sich erfolgreiche Stücke durch hohe Qualität aus – und nicht immer erleben qualitativ hochwertige Werke großen Erfolg. Qualität und Erfolg bilden also ein natürliches Spannungsfeld, in dem sich die IX. Weimarer Tagung «Musiktheorie und Hörerziehung» vom 6. bis 8. März im Saal «Am Palais» der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bewegen wird. 

«Wir untersuchen Meisterwerke, die ins häufig gespielte Repertoire gelangt sind, und Komponisten, die berühmt wurden», erläutert der Weimarer Musiktheorie-Professor Jörn Arnecke. „«Wir beleuchten aber auch Komponisten, deren Qualität mutmaßlich höher ist als ihre Bekanntheit und solche, deren Rezeption zu Lebzeiten anders ausfiel als heute. Und wir fragen nach Erfolgsstrategien in der U-Musik und in der Filmmusik.» Ein besonderer Höhepunkt der Tagung wird die Verknüpfung von Analyse und Interpretation sein, die Peter Gülke – Siemens-Preisträger und Ehrensenator der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar – in einem Workshop demonstrieren wird.

Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2015. Nähere Informationen und Anmeldung: Tel. 03643 – 555 186

Paradise reloaded? – (Haydns) Schöpfung im Anthropozän

(13.01.2015)
«Paradise reloaded? Die Schöpfung im Anthropozän» ist ein interdisziplinäres Projekt zu Fragen von Musik, Natur und Kultur, das vom 6. bis 8. Februar von der Universität der Künste mit dem Jungen Ensemble Berlin und dem Potsdamer Nachhaltigkeitsinstitut IASS veranstaltet wird. In Auseinandersetzung mit Haydns gleichnamigem Oratorium steht der Begriff der «Schöpfung» im Mittelpunkt einer vielschichtigen Auseinandersetzung: Er wird mit den durch die Menschheit verursachten Veränderungen im Ökosystem Erde verglichen und aus sowohl musikalischer wie wissenschaftlicher Perspektive betrachtet. Geladen sind hierzu Persönlichkeiten aus Kultur- und Naturwissenschaften sowie aus der Philosophie: Sie werden über einen ethischen Umgang mit der Erde und die historischen Veränderungen seit Haydns Komposition referieren.
 
Das Programm gestaltet sich wie folgt:
  • 6. Februar, 20 Uhr: Konzert in der Gethsemane-Kirche
  • 7. Februar, 10 bis 18 Uhr: Symposium im IASS, Potsdam. Der Eintritt ist frei. Infos und Anmeldung unter: schoepfung@iass-potsdam.de
  • 8. Februar, 18.30 Uhr: Festrede und Eröffnung, Prof. Martin Rennert – UdK Berlin, Prof. Dr. Klaus Töpfer – IASS / 19 Uhr Konzert im UdK-Konzertsaal, Charlottenburg
Die Kartenpreise für die Konzerte sind zzgl. Vorverkaufsgebühr erhältlich über www.reservix.de oder telefonisch unter 01805 / 700 733.

Symposium «Performing Voice» zum Nachhören

(06.01.2015)
Das Symposium «Performing Voice» erkundete vom 27. bis 29. November vergangenen Jahres «Vokalität im Fokus angewandter Interpretationsforschung». Die Hochschule für Musik Basel und die Hochschule der Künste Bern stellten darin das Phänomen der Stimme im Kontext der Neuen Musik und des Composed Theatre in den Mittelpunkt.
 
Neben Aufführungen von musiktheatralischen Werken, szenischen Sprachkompositionen sowie Stimmperformances gab es zahlreiche Beiträge, die nun auf der Streaming-Diskurs-Plattform «Voice Republic» dokumentiert sind, die bereits zahlreiche Vorträge und Gespräche der Darmstädter Ferienkurse 2014 dokumentierte. Zu den einzelnen Beiträgen, u.a. von Thomas Gartmann, Michael Kunkel, Nicholas Isherwood und Wolfgang Gratzer geht es hier.

Intercultural Modernity and Contemporary Music – a Paradox?

(04.10.2013)

Innerhalb der ISCM World Music Days 2013, die diesmal gemeinsam von der slowakischen und der österreichischen IGNM in Bratislava, Košice und Wien veranstaltet werden, beschäftigt sich ein englischsprachiges Symposium am 12. und 13. November 2013 mit «Intercultural Modernity and Contemporary Music – a Paradox?». Die Leitung hat Nina Polaschegg (Wien) in Zusammenarbeit mit Christian Utz (Graz).

Es wird darum gehen, ob und wie zeitgenössische Kunstmusik in einem interkulturellen Kontext in verschiedenen Ländern und kulturellen Umgebungen präsent ist, «and how we can be made aware of art music’s self-conception of the complexities, on the one hand its own traditions of art and music, and on the other hand those of Western art music culture». Es referieren u. a. Sandeep Bhagwati (Montreal), Sebastian Kiefer (Berlin), Jörn Peter Hiekel (Dresden), Nadja Kayali und Daniel Ender (beide Wien), Kyle Gann (New York) und Heekyung Lee (Seoul). Mehr unter www.iscmwnmd2013.org


Zeitgenössisches Musiktheater für Kinder

(16.10.2012)

Das Interesse am Musiktheater für Kinder ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Doch wie entwickelt sich das Kindermusiktheater künstlerisch weiter? Bieten «Junge Opern» und neue Spielstätten auch Raum für neue inszenatorische Ansätze? Zentrale künstlerische und inhaltliche Fragestellungen stehen daher im Mittelpunkt des 2. Symposiums zum zeitgenössischen Musiktheater für Kinder vom 22. bis 24. November 2012 am Oldenburgischen Staatstheater.

Das Symposium wird fünf Werke in den Blick nehmen: die Oldenburger Uraufführung «Sturmkind» von Hannes Dufek und Finegan Kruckemeyer, «Ente, Tod und Tulpe» von Leo Dick und Wolf Erlbruch, «Der unsichtbare Vater» von Juliane Klein und Amelie Fried (Junge Oper Stuttgart), «Eisberg nach Sizilien» von Kurt Schwertsik nach F. K. Waechter (Junge Oper Mannheim) und als internationales Gastspiel die deutsche Erstaufführung von «Goud» (Gold) von Leonard Evers und Flora Verbrugge (Niederlande). Angesprochen sind Theaterschaffende und Fachleute, aber auch alle, die daran interessiert sind, den dramaturgischen, ästhetischen und strukturellen Qualitäten des jungen Musiktheaters auf die Spur zu kommen. Darüber hinaus sollen Ideen für zukünftige Fördermodelle und kreative Arbeitszusammenhänge entwickelt werden.


Ligeti und die Mikrotonalität

(11.10.2012)

Ein Internationales Symposium im Andenken an György Ligetis Wirken in Hamburg widmet sich am 12. und 13. Oktober 2012 auf Kampnagel Hamburg dem Thema Ligeti und die Mikrotonalität. Der ungarische Komponist György Ligeti (1923-2006; Foto: Schott Music / Peter Andersen) gilt als Vater der Mikrotonalität. Als Hochschullehrer und als Komponist prägte Ligeti maßgeblich die internationale zeitgenössische Musik und wurde zum musikästhetischen Bezugspunkt einer ganzen Generation. Am ersten Tag des Symposiums wird es um eine musikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Mikrotonalität gehen. «Naturreine Stimmungen» treffen auf die «Bohlen-Pierce-Welt», die keine reine Oktave kennt, dafür aber eine Vielzahl ungewohnter Intervalle. Esoterische Momente werden mit mathematischen Spekulationen in Einklang gebracht und die Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen Hörsinns ausgelotet. Thema sind sowohl Ligetis Annäherung an die fremdartigen Intervalle als auch verschiedene außereuropäische Ansätze. Exemplarisch werden einige der wichtigsten Strömungen mikrotonaler Denkweisen erörtert, womit die Bandbreite der zahlreichen Stile aufgefächert wird, die während der Klangwerktage zu hören sind.
 
Der zweite Symposiums-Tag widmet sich der Person Ligetis und seinem vielseitigen Schaffen – von Stanley Kubricks Filmmusik und der mikrotonalen Verschwörung über den Einfluss der Poesie des ungarischen Dichters Sándor Weöres bis zu Malerei, Politik und Chaos-Theorie. Zu Gast ist u. a. der Ligeti-Biograf Paul Griffiths.


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