anmelden


Login-Hilfe

news

Ergebnisse 1 bis 8 von 8

Karslruhe: Symposium «Kultur 4.0 – Now loading?»

(20.11.2014)
Wie sieht die Netzkultur von morgen aus? Dieser Frage geht das ZKM Karlsruhe am 09.12. von 10.00 bis 18.00 Uhr in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und dem CyberForum e.V. nach. Das Symposium «Kultur 4.0 – Now Loading?» widmet sich der Vielfalt der Netzkultur und richtet den Blick auf eine digitale Zukunft.

Im Fokus stehen Formate, die auf Partizipation beruhen. ReferentInnen aus den unterschiedlichen Fachrichtungen – von Design über Medienkunst, Politik- und Medienwissenschaft sowie Kulturmanagement – werden ihre Projekte, Positionen und Sichtweisen präsentieren. Kulturschaffende berichten aus ihrem Medienalltag und stellen ihre Best Practice Beispiele vor, mit denen sie die Netzkultur formen. Neben Impulsvorträgen liegt der Fokus der Veranstaltung auf Möglichkeiten des Dialogs. Alle Projekte können vor dem ZKM_Medientheater getestet und mit den ReferentInnen diskutiert werden. 
 
Weitere Informationen hier.

Internationale Techno-Tagung an der UdK Berlin

(19.11.2014)
Fünfundzwanzig Jahre nach der ersten Loveparade ist im deutschsprachigen Raum derzeit ein Boom von Büchern und Filmen zur Geschichte von Techno zu beobachten. Meist ist dabei von Orten, Szenen und Personen die Rede sowie vom Zusammenhang zwischen Techno und deutscher Geschichte ab Mitte der 1980er Jahre. Konkrete musikalische Beschreibungen finden sich dagegen eher in diversen wissenschaftlichen Arbeiten zu Techno, in denen seit einiger Zeit Kriterien für eine detaillierte Analyse dieser Musik erarbeitet werden.

Eine internationale Tagung, die am 12. und 13. Dezember jeweils von 10 bis 21 Uhr an der UdK Berlin (Hardenbergstr. 33, Raum 102) veranstaltet wird, setzt hier an. Konzipiert wurde die Tagung von den Musikwissenschaftlern Kim Feser und Matthias Pasdzierny, die in Kooperation mit Dörte Schmidt bereits seit November mit einer begleitenden Ringvorlesung für UdK-Studierende in das Thema einführen. Beide Formate bringen historiografische und (musik-)analytische Perspektiven zu Techno erstmals in einem größeren Umfang miteinander in Austausch. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte an techno@udk-berlin.de.

Weitere Informationen gibt's hier.

Musik • Film > Lab

(14.11.2014)
Was für eine Art Film würde entstehen, wenn Musik und Bild gleichberechtigt Narration / Dramaturgie erschaffen? Die Zeitgenössische Oper Berlin veranstaltet am 14. und 15. November in Zusammenarbeit mit KADMOS Produktion und dem Internationalen Fernsehforum für Musik ein Laboratorium für die Musik- und Filmwelt. In den geplanten Panels und filmischen Beiträgen geht es um neue Hybrid-Formate der Musik- und Filmwelt. Die Veranstalter laden die Akteure dieser beiden Welten ein, das kreative Potential des Musikfilms unter dem Aspekt zu beleuchten, wie Film und Musik im Miteinander dramaturgisch zu entwickeln sein könnten, um das Potential dieser Partnerschaft vielfältiger zu gestalten.
 
Der Komponist Sidney Corbett schreibt in seinem Impulsreferat: «Es könnte eine wirklich neue Kunstform entstehen und es gibt jetzt schon und eigentlich vom Anfang des Films an solche Ansätze. Hierbei wäre es denkbar und aus meiner Sicht wünschenswert, wenn kompositorische Techniken in ihrer ganzen Breite, von Lachenmanns ‹musique concrète instrumental› durch alle sonstigen technischen Verfahren vermengt wären mit der virtuosen Behandlung des filmischen Materials. Eine neue hybride Virtuosität also, die, wie es mir scheint, am besten ginge in einer Partnerschaft zwischen Virtuosen des filmischen Materials und Komponisten, die eine Virtuosität auf der Ebene des Klanges mitbringen.»
 
Weitere Infos hier.

 


Entfesselte Stimmen

(13.10.2014)
Das internationale Symposium „performing voice“ in Bern und Basel bringt künstlerische Praxis und wissenschaftliche Forschung in Dialog. Die Forschungsabteilungen der Hochschule der Künste Bern und der Hochschule für Musik Basel präsentieren vom 27. bis 29. November 2014 Lectures und Performances, die sich mit der Rolle der Stimme in der Neuen Musik und im Composed Theatre befassen. 
 
Gäste sind u. a. David Moss, Urban Mäder und das Trio III-VII-XII, Marianne Schuppe, Sylvia Nopper und Marcus Weiss, außerdem Jennifer Walshe, Petra Hoffmann, Peter Ablinger und Stefan Litwin. In den Abendprogrammen des Symposiums liegt der Akzent auf Formen des Neuen Musiktheaters: hier treten die Vokalkünstler Anne-May Krüger und Carl Rosman, das Ensemble Théâtre Musical  und die Künstlergruppe Weitwinkel auf. Mehr unter www.performingvoice.ch

Ernst-Krenek-Symposium in Krems

(08.09.2014)
Kein anderer Abschnitt der österreichischen Zeitgeschichte ist in der Forschung bis heute so umstritten wie derjenige der Regierungen von Engelbert Dollfuß und Kurt Schuschnigg in den Jahren von 1934 bis 1938. Im Hinblick auf die Frage, ob es in jenen Jahren eine eigenständige und als solche sichtbar gemachte Kultur- oder gar Musikpolitik gegeben habe, fehlen noch wesentliche Grundlagenforschungen.

Das ganztägige Symposion, das am 10. Oktober ab 9.30 Uhr im Archiv der Zeitgenossen an der Donau Universität Krems stattfindet, beschränkt sich daher auf eine quellenorientierte Beschäftigung mit einem einzigen, allerdings in mancher Hinsicht ausgesprochen wichtigen Komponisten: Ernst Krenek, der in den 1930er Jahren als einer der international profiliertesten, in Deutschland als «entartet» gebrandmarkten Musiker galt und sich zugleich künstlerisch wie politisch bewusst in Österreich engagierte. Mit dem Blick auf ihn sollen ein widersprüchlicher und deutungsbedürftiger Zeitkontext erhellt und zugleich exemplarisch Möglichkeiten und Grenzen einer Komponisten-Existenz im sogenannten «Ständestaat» ausgelotet werden.

Als Vortragende zur Tagung unter der Überschrift «Ernst Krenek und die österreichische Kulturpolitik 1934-1938» sind eingeladen: Gernot Gruber, Matthias Henke, Monika Kröpfl, Matthias Schmidt, Claudia Maurer Zenck und Clemens Zoidl. Weitere Infos hier.

Intercultural Modernity and Contemporary Music – a Paradox?

(04.10.2013)

Innerhalb der ISCM World Music Days 2013, die diesmal gemeinsam von der slowakischen und der österreichischen IGNM in Bratislava, Košice und Wien veranstaltet werden, beschäftigt sich ein englischsprachiges Symposium am 12. und 13. November 2013 mit «Intercultural Modernity and Contemporary Music – a Paradox?». Die Leitung hat Nina Polaschegg (Wien) in Zusammenarbeit mit Christian Utz (Graz).

Es wird darum gehen, ob und wie zeitgenössische Kunstmusik in einem interkulturellen Kontext in verschiedenen Ländern und kulturellen Umgebungen präsent ist, «and how we can be made aware of art music’s self-conception of the complexities, on the one hand its own traditions of art and music, and on the other hand those of Western art music culture». Es referieren u. a. Sandeep Bhagwati (Montreal), Sebastian Kiefer (Berlin), Jörn Peter Hiekel (Dresden), Nadja Kayali und Daniel Ender (beide Wien), Kyle Gann (New York) und Heekyung Lee (Seoul). Mehr unter www.iscmwnmd2013.org


Zeitgenössisches Musiktheater für Kinder

(16.10.2012)

Das Interesse am Musiktheater für Kinder ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Doch wie entwickelt sich das Kindermusiktheater künstlerisch weiter? Bieten «Junge Opern» und neue Spielstätten auch Raum für neue inszenatorische Ansätze? Zentrale künstlerische und inhaltliche Fragestellungen stehen daher im Mittelpunkt des 2. Symposiums zum zeitgenössischen Musiktheater für Kinder vom 22. bis 24. November 2012 am Oldenburgischen Staatstheater.

Das Symposium wird fünf Werke in den Blick nehmen: die Oldenburger Uraufführung «Sturmkind» von Hannes Dufek und Finegan Kruckemeyer, «Ente, Tod und Tulpe» von Leo Dick und Wolf Erlbruch, «Der unsichtbare Vater» von Juliane Klein und Amelie Fried (Junge Oper Stuttgart), «Eisberg nach Sizilien» von Kurt Schwertsik nach F. K. Waechter (Junge Oper Mannheim) und als internationales Gastspiel die deutsche Erstaufführung von «Goud» (Gold) von Leonard Evers und Flora Verbrugge (Niederlande). Angesprochen sind Theaterschaffende und Fachleute, aber auch alle, die daran interessiert sind, den dramaturgischen, ästhetischen und strukturellen Qualitäten des jungen Musiktheaters auf die Spur zu kommen. Darüber hinaus sollen Ideen für zukünftige Fördermodelle und kreative Arbeitszusammenhänge entwickelt werden.


Ligeti und die Mikrotonalität

(11.10.2012)

Ein Internationales Symposium im Andenken an György Ligetis Wirken in Hamburg widmet sich am 12. und 13. Oktober 2012 auf Kampnagel Hamburg dem Thema Ligeti und die Mikrotonalität. Der ungarische Komponist György Ligeti (1923-2006; Foto: Schott Music / Peter Andersen) gilt als Vater der Mikrotonalität. Als Hochschullehrer und als Komponist prägte Ligeti maßgeblich die internationale zeitgenössische Musik und wurde zum musikästhetischen Bezugspunkt einer ganzen Generation. Am ersten Tag des Symposiums wird es um eine musikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Mikrotonalität gehen. «Naturreine Stimmungen» treffen auf die «Bohlen-Pierce-Welt», die keine reine Oktave kennt, dafür aber eine Vielzahl ungewohnter Intervalle. Esoterische Momente werden mit mathematischen Spekulationen in Einklang gebracht und die Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen Hörsinns ausgelotet. Thema sind sowohl Ligetis Annäherung an die fremdartigen Intervalle als auch verschiedene außereuropäische Ansätze. Exemplarisch werden einige der wichtigsten Strömungen mikrotonaler Denkweisen erörtert, womit die Bandbreite der zahlreichen Stile aufgefächert wird, die während der Klangwerktage zu hören sind.
 
Der zweite Symposiums-Tag widmet sich der Person Ligetis und seinem vielseitigen Schaffen – von Stanley Kubricks Filmmusik und der mikrotonalen Verschwörung über den Einfluss der Poesie des ungarischen Dichters Sándor Weöres bis zu Malerei, Politik und Chaos-Theorie. Zu Gast ist u. a. der Ligeti-Biograf Paul Griffiths.


Ergebnisse 1 bis 8 von 8

 

- - - Anzeigen - - -


Suche in News

Suche

Rubrik

Datum von

Datum bis




RSS

© Schott Music GmbH & Co. KG, 2014 | Impressum / Kontakt