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Entfesselte Stimmen

(13.10.2014)
Das internationale Symposium „performing voice“ in Bern und Basel bringt künstlerische Praxis und wissenschaftliche Forschung in Dialog. Die Forschungsabteilungen der Hochschule der Künste Bern und der Hochschule für Musik Basel präsentieren vom 27. bis 29. November 2014 Lectures und Performances, die sich mit der Rolle der Stimme in der Neuen Musik und im Composed Theatre befassen. 
 
Gäste sind u. a. David Moss, Urban Mäder und das Trio III-VII-XII, Marianne Schuppe, Sylvia Nopper und Marcus Weiss, außerdem Jennifer Walshe, Petra Hoffmann, Peter Ablinger und Stefan Litwin. In den Abendprogrammen des Symposiums liegt der Akzent auf Formen des Neuen Musiktheaters: hier treten die Vokalkünstler Anne-May Krüger und Carl Rosman, das Ensemble Théâtre Musical  und die Künstlergruppe Weitwinkel auf. Mehr unter www.performingvoice.ch

Ernst-Krenek-Symposium in Krems

(08.09.2014)
Kein anderer Abschnitt der österreichischen Zeitgeschichte ist in der Forschung bis heute so umstritten wie derjenige der Regierungen von Engelbert Dollfuß und Kurt Schuschnigg in den Jahren von 1934 bis 1938. Im Hinblick auf die Frage, ob es in jenen Jahren eine eigenständige und als solche sichtbar gemachte Kultur- oder gar Musikpolitik gegeben habe, fehlen noch wesentliche Grundlagenforschungen.

Das ganztägige Symposion, das am 10. Oktober ab 9.30 Uhr im Archiv der Zeitgenossen an der Donau Universität Krems stattfindet, beschränkt sich daher auf eine quellenorientierte Beschäftigung mit einem einzigen, allerdings in mancher Hinsicht ausgesprochen wichtigen Komponisten: Ernst Krenek, der in den 1930er Jahren als einer der international profiliertesten, in Deutschland als «entartet» gebrandmarkten Musiker galt und sich zugleich künstlerisch wie politisch bewusst in Österreich engagierte. Mit dem Blick auf ihn sollen ein widersprüchlicher und deutungsbedürftiger Zeitkontext erhellt und zugleich exemplarisch Möglichkeiten und Grenzen einer Komponisten-Existenz im sogenannten «Ständestaat» ausgelotet werden.

Als Vortragende zur Tagung unter der Überschrift «Ernst Krenek und die österreichische Kulturpolitik 1934-1938» sind eingeladen: Gernot Gruber, Matthias Henke, Monika Kröpfl, Matthias Schmidt, Claudia Maurer Zenck und Clemens Zoidl. Weitere Infos hier.

Die Emanzipation des europäischen Jazz 1960-80

(07.07.2014)
Unter dem Tiel «Growing Up» setzt sich vom 6. bis 8. November 2014 in Luzern ein internationales Symposium mit der Aufbruchszeit im europäischen Jazz der 1960er und 1970er Jahre auseinander. Zentrale Themen sind die Befreiung von den amerikanischen Vorbildern, der Pluralismus von Szenen und Stilen in verschiedenen Ländern, die Instrumentalisierung während des Kalten Krieges im Westen und im Osten, die Professionalisierung der Ausbildung, aber auch die Suche nach dem «Schweizerischen» im hiesigen Jazz. (Foto: Willisau 1968: Pierre Favre Trio – Pierre Favre, Irène Schweizer, Jirí Mráz)

Frauen waren, abgesehen von den Vokalistinnen, lange Zeit eine Randerscheinung im Jazz. Das Konferenzprogramm schenkt der Genderfrage daher besondere Aufmerksamkeit: Vier bekannte europäische Jazzforscherinnen wurden an die Konferenz eingeladen und der Genderthematik wird ein eigenes Panel gewidmet. Mehr unter www.hkb.bfh.ch/growing-up

Intercultural Modernity and Contemporary Music – a Paradox?

(04.10.2013)

Innerhalb der ISCM World Music Days 2013, die diesmal gemeinsam von der slowakischen und der österreichischen IGNM in Bratislava, Košice und Wien veranstaltet werden, beschäftigt sich ein englischsprachiges Symposium am 12. und 13. November 2013 mit «Intercultural Modernity and Contemporary Music – a Paradox?». Die Leitung hat Nina Polaschegg (Wien) in Zusammenarbeit mit Christian Utz (Graz).

Es wird darum gehen, ob und wie zeitgenössische Kunstmusik in einem interkulturellen Kontext in verschiedenen Ländern und kulturellen Umgebungen präsent ist, «and how we can be made aware of art music’s self-conception of the complexities, on the one hand its own traditions of art and music, and on the other hand those of Western art music culture». Es referieren u. a. Sandeep Bhagwati (Montreal), Sebastian Kiefer (Berlin), Jörn Peter Hiekel (Dresden), Nadja Kayali und Daniel Ender (beide Wien), Kyle Gann (New York) und Heekyung Lee (Seoul). Mehr unter www.iscmwnmd2013.org


Zeitgenössisches Musiktheater für Kinder

(16.10.2012)

Das Interesse am Musiktheater für Kinder ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Doch wie entwickelt sich das Kindermusiktheater künstlerisch weiter? Bieten «Junge Opern» und neue Spielstätten auch Raum für neue inszenatorische Ansätze? Zentrale künstlerische und inhaltliche Fragestellungen stehen daher im Mittelpunkt des 2. Symposiums zum zeitgenössischen Musiktheater für Kinder vom 22. bis 24. November 2012 am Oldenburgischen Staatstheater.

Das Symposium wird fünf Werke in den Blick nehmen: die Oldenburger Uraufführung «Sturmkind» von Hannes Dufek und Finegan Kruckemeyer, «Ente, Tod und Tulpe» von Leo Dick und Wolf Erlbruch, «Der unsichtbare Vater» von Juliane Klein und Amelie Fried (Junge Oper Stuttgart), «Eisberg nach Sizilien» von Kurt Schwertsik nach F. K. Waechter (Junge Oper Mannheim) und als internationales Gastspiel die deutsche Erstaufführung von «Goud» (Gold) von Leonard Evers und Flora Verbrugge (Niederlande). Angesprochen sind Theaterschaffende und Fachleute, aber auch alle, die daran interessiert sind, den dramaturgischen, ästhetischen und strukturellen Qualitäten des jungen Musiktheaters auf die Spur zu kommen. Darüber hinaus sollen Ideen für zukünftige Fördermodelle und kreative Arbeitszusammenhänge entwickelt werden.


Ligeti und die Mikrotonalität

(11.10.2012)

Ein Internationales Symposium im Andenken an György Ligetis Wirken in Hamburg widmet sich am 12. und 13. Oktober 2012 auf Kampnagel Hamburg dem Thema Ligeti und die Mikrotonalität. Der ungarische Komponist György Ligeti (1923-2006; Foto: Schott Music / Peter Andersen) gilt als Vater der Mikrotonalität. Als Hochschullehrer und als Komponist prägte Ligeti maßgeblich die internationale zeitgenössische Musik und wurde zum musikästhetischen Bezugspunkt einer ganzen Generation. Am ersten Tag des Symposiums wird es um eine musikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Mikrotonalität gehen. «Naturreine Stimmungen» treffen auf die «Bohlen-Pierce-Welt», die keine reine Oktave kennt, dafür aber eine Vielzahl ungewohnter Intervalle. Esoterische Momente werden mit mathematischen Spekulationen in Einklang gebracht und die Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen Hörsinns ausgelotet. Thema sind sowohl Ligetis Annäherung an die fremdartigen Intervalle als auch verschiedene außereuropäische Ansätze. Exemplarisch werden einige der wichtigsten Strömungen mikrotonaler Denkweisen erörtert, womit die Bandbreite der zahlreichen Stile aufgefächert wird, die während der Klangwerktage zu hören sind.
 
Der zweite Symposiums-Tag widmet sich der Person Ligetis und seinem vielseitigen Schaffen – von Stanley Kubricks Filmmusik und der mikrotonalen Verschwörung über den Einfluss der Poesie des ungarischen Dichters Sándor Weöres bis zu Malerei, Politik und Chaos-Theorie. Zu Gast ist u. a. der Ligeti-Biograf Paul Griffiths.


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