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Stuttgart: Orgelführung mit Konzert

(04/08/2014)

Die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart ist in aller Welt bekannt als europäisches Zentrum der Kirchenmusik und des konzertanten Orgelspiels. Sie beherbergt die größte Orgelsammlung Deutschlands, die in elf Beispielen einen beeindruckenden Überblick über Technik und Klangwelt der Orgel seit der Zeit von Johann Sebastian Bach gibt. Jede Epoche und jeder Kulturraum hat einen eigenen Orgeltyp herausgebildet und die Hochschule in Stuttgart bietet einen ansehnlichen Querschnitt dieser Variationen der "Königin der Instrumente".

Die eineinhalbstündigen Führungen durch die Orgelsamrnlung der Stuttgarter Musikhochschule gewähren spannende Einblicke in die Welt des Orgelbaus verschiedener Zeiten und Regionen. Es werden alle Orgeln angespielt, um den Besuchern die unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten vorzustellen. Fortgeschrittene Studierende der Orgelklassen offenbaren das einmalige Klangerlebnis der großen Rieger-Orgel, die im Konzertsaal der Musikhochschule steht. Sie wird mit Orgelwerken quer durch alle Epochen präsentiert. Termine der Orgelführung mit Konzert in 2014: 27. April, 25. Mai, 22. Juni, 6. Juli, 19. Oktober, 16. November und 7. Dezember jeweils von 15.30 bis 17 Uhr. Tickets bei www.stuttgart-tourist.de


Eule-Orgel kommt nach Trier

(04/03/2014)

Ab April startet der zehnwöchige Aufbau der Bautzener Orgel für die Konstantin-Basilika in Trier unter der Leitung der Orgelbauer Ralf Trompler und Ronny Hennersdorf. Der jüngste Neubau der Orgelbaufirma Hermann Eule hat 87 Register (Klangfarben), 6006 Pfeifen und rund 32 Tonnen Gewicht. Insgesamt steckten in den vergangenen 15 Monaten 35 Mitarbeiter der sächsischen Orgelbauwerkstatt 11.000 Arbeitsstunden in das neue Instrument.

Nach dem Aufbau geht  von Juni bis November 2014 Chefintonateur Gregor Hieke an seine Arbeit. Er wird jede der 6006 Pfeifen in ihrer Klangfarbe und -stärke sowohl auf den Raum als auch auf das Gesamtensemble abstimmen. Die feierliche Einweihung ist für Sonntag, den 30. November 2014 - den 1. Advent - geplant. (Im Bild: Orgelbauer Thomas Habellok von der Firma Eule in Bautzen bereitet den unteren Teil vom Zungenbecher für das Löten vor.)


Orgeln in Sachsen-Anhalt – ein Reiseführer

(03/25/2014)

Orgeln in Sachsen-Anhalt ist ein reich bebilderter Reiseführer zu den Orten einer seit Jahrhunderten überragenden und bis heute lebendigen Musikkultur: den Heimatländern der Reformation, deren Geist der Orgelmusik so starke Impulse gab, der Landschaft Johann Sebastian Bachs, des Meisters der Orgelmusik schlechthin, und der Wirkungsstätten so berühmter Orgelbaumeister wie Gottfried Silbermann, Tobias Heinrich Gottfried Trost, Zacharias Hildebrandt oder Friedrich Ladegast.

Der Band stellt die bedeutendsten Instrumente vor, beschreibt die zugehörigen Kirchen- bzw. Konzerträume, erwähnt weitere sich am Ort befindende Orgeln und weist darüber hinaus auf die übrigen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung und auf die wichtigsten einschlägigen Musikveranstaltungen der Region hin. Autoren sind Felix Friedrich, ausgewiesener Orgel-Spezialist und Organist an der Trost-Orgel in der Schlosskirche zu Altenburg, sowie der Musikwissenschaftler und Organist Vitus Froesch.


Website für ChormusikerInnen

(03/14/2014)

Schott Music hat ein neues Themenportal für Chormusik eingerichtet. Unter www.schottchor.com können sich ChorleiterInnnen und weitere Chorinteressierte über aktuelle Themen der Chorszene informieren.

Darüber hinaus bietet die Seite in regelmäßigen Abständen Features zu Komponisten (z. B. Interviews) oder auch zu Themen der Chorpraxis (z. B. „Wie gewinne ich Förderer für meinen Chor“, Einsingübungen, etc.). Veranstaltungstipps (Events, Wettbewerbe etc.) halten Chorinteressierte auf dem Laufenden.


Instrumentenbau zur Zeit C. P. E. Bachs

(02/18/2014)

Zum 300. Geburtstag von Carl Philipp Emanuel Bach (1714–88) zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) vom 7. März bis 30. Dezember 2014 Musikinstrumente aus der Epoche des Spätbarock und der Empfindsamkeit: "Aus der Seele muß man spielen ... Klangwelt und Instrumentenbau zur Zeit C. P. E. Bachs".

Die Ausstellung zeigt rund 25 Meisterwerke des Hamburger Instrumentenbaus, darunter reich dekorierte Streich- und Zupfinstrumente aus der Werkstatt Joachim Tielkes sowie Hamburger Clavichorde und Cembali der Werkstätten Hass (Abb: Clavichord von 1760) und Zell. Sie gibt einen Überblick über das Leben und Schaffen C. P. E. Bachs und berichtet von seiner Zeit als Cembalist am Hof Friedrich II. in Berlin sowie insbesondere von seinen späteren Hamburger Jahren. Sie erzählt außerdem von der Entstehung der bürgerlichen Musikkultur im 18. Jahrhundert. Mehr unter www.mkg-hamburg.de
 


Sebastian Küchler-Blessing ist neuer Domorganist in Essen

(01/30/2014)

Sebastian Küchler-Blessing (geb. 1987; Foto: Monika Lawrenz) ist neuer Domorganist in Essen. Er tritt damit die Nachfolge von Jörg Schwab an, der zum Münsterorganisten in Freiburg bestellt wurde. Damit ist er der derzeit jüngster Domorganist Deutschlands. Am Essener Dom ist er neben den wöchentlichen Gottesdiensten für die jährliche internationale Orgelkonzertreihe und weitere Orgelkonzerte zuständig. Küchler-Blessing war bereits mit 16 Jahren Jungstudent an der Musikhochschule Trossingen. Seine Lehrer waren dort Prof. Dr. Christoph Bossert (Orgel) und Edoardo Bellotti (Improvisation). Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Prof. Martin Schmeding und Prof. Otfried Büsing.

Sebastian Küchler-Blessing wurde mit zahlreichen Preisen bei einigen der bedeutendsten internationalen Orgelwettbewerbe ausgezeichnet, so u. a. beim Leipziger Bach-Wettbewerb und als Gewinner des Mendelssohn-Wettbewerbes Berlin und des Wettbewerbs der ION Nuernberg, außerdem ist er Preisträger der Improvisationswettbewerbe Schwäbisch Gmünd und Herford.


Mindeststandards für Honorare

(01/24/2014)

Die Arbeitsgruppe Kirchenmusik des Deutschen Musikrats, der Vertreter der kirchenmusikalischen Spitzenverbände angehören, hat sich in ihrer Wintertagung für Mindeststandards für Honorare freiberuflicher Musikerinnen und Musiker im kirchlichen Kontext ausgesprochen. Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) hatte im Rahmen der Tagung die von ihr erarbeiteten Mindeststandards vorgestellt. Die wesentlichen Punkte sind: Honorare für Proben in Höhe von 75 Euro, für Tages- und Aufführungssätze 150 Euro sowie mindestens 20 Minuten Pause bei einer Probendauer von drei Stunden. Fahrtkosten und anfallende Übernachtungskosten für Musiker von außerhalb sollen gemäß Bundesreisekostengesetz abgerechnet werden. Mehr unter www.musikrat.de


Studien-Infowoche an der HdK Bremen

(01/24/2014)

Vom 27. bis 31. Januar 2014 findet an der Hochschule für Künste Bremen eine Studien-Infowoche statt. Auch im Studiengang Kirchenmusik/Orgel wurde für Interessierte mit dem Studienziel Kirchenmusik oder Orgel ein Unterrichtsangebot zusammengestellt. Die HfK Bremen bietet für Kirchenmusik und Orgel zwei Abschlüsse an: Bachelor of Music (8 Semester) und Master of Music (4 Semester).

Die Anmeldefrist für die Aufnahmeprüfungen zum Wintersemester 2014/15 ist der 15. April 2014. Mehr unter www.hfk-bremen.de


Orgel im Radio

(01/16/2014)

"Jauler, Silberklang und Hahnenschrei. Die Orgel in der Neuen Musik" - eine Sendung von Barbara Eckle am Montag, 27. Januar 2014, um 23.03 Uhr in SWR2.

Kaum ein Instrument kann sich in klanglicher Dimension und Vielfalt mit der Kirchenorgel messen. Für den Komponisten Jörg Herchet ist sie das einzig adäquate Medium, seinen überkonfessionellen Gottesbegriff musikalisch greifbar zu machen. Doch welche Rolle kann sie im Zeitalter der Kirchenflucht noch spielen? Einst ein Organ zur Lobpreisung Gottes im Zentrum des gesellschaftlichen Lebens, muss sie sich heute mit einer Randexistenz begnügen.

Dem widerspricht allerdings die lange Liste von Komponisten, die heute für Kirchenorgel komponieren - einige von ihnen selbst Organisten, wie Wolfgang Mitterer, Dominik Susteck oder der Schweizer Daniel Glaus (Foto: Martin Glaus), der mit dem mikrotonalen Umbau der Orgel ihr Spektrum noch erweitert hat. Ein Blick in die zeitgenössische Welt der Kirchenorgel verrät, dass das Instrument heute nicht nur einen enormen Schatz an kompositorisch einzigartigen Möglichkeiten birgt, sondern dass ihr auch innerhalb der Neudefinition moderner Glaubenskontexte eine Schlüsselrolle zukommen könnte.


Lionel Rogg spielt an historischer Stumm-Orgel

(01/14/2014)

Der bekannte Schweizer Organist Lionel Rogg wird am 14. Juni 2014 im Rahmen der Orgelfestwochen Rheinland-Pfalz ein Orgelkonzert an der Stumm-Orgel in Mühlheim/Eis (Bild) geben.

Das Instrument in der Schlosskirche von Mühlheim ist eine der wenigen authentischen Orgeln aus der ersten Generation der Orgelbauerfamilie Stumm, die noch in einem sehr guten Zustand sind.

 

 


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