news

Results 1 to 10 out of 49

 

Hermann-Schroeder-Wettbewerb 2014 entschieden

(09/26/2014)

Der Koreaner Jun Byung Park hat den mit 4000 Euro dotierten 1. Preis des 7. Internationalen Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerbs 2014 gewonnen. Der 2. Preis (2000 Euro) sowie der Publikumspreis gingen an Anna Jadwiga Pikulska aus Polen, den 3. Preis (1000 Euro) erhielt Annette Fabriz aus Deutschland, den Förderpreis Krzysztof Ostrowski aus Polen. 16 junge OrganistInnen aus sieben Nationen hatten an dem Wettbewerb in Trier teilgenommen. Die international besetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Johannes Geffert (Köln) und zahlreiche Zuhörer im gut besuchten Trierer Dom erlebten ein spannendes Finalkonzert auf hohem Niveau.
 
Die Finalisten spielten als Pflichtstück das „Te Deum Trevirense“ von Hermann Schroeder, die Choralbearbeitung „Schmücke dich, o liebe Seele“ oder „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ von J. S. Bach und zwei Sätze nach Wahl aus einer französischen Orgelsinfonie oder einem Choral von César Franck. Das Finalkonzert wurde vom Südwestrundfunk mitgeschnitten und wird auf CD erscheinen. Mehr unter www.hermann-schroeder.de

 

Radio-Tipp: Zu Besuch bei Ton Koopmann

(09/24/2014)

Michael Arntz hat den 1944 geborenen niederländischen Cembalisten, Organisten und Dirigenten Ton Koopman besucht. Herausgekommen ist die Sendung "Danke, Bach!" für Deutschlandradio Kultur, die am 28. September 2014 von 22 bis 22.30 Uhr in der Reihe "Musikfeuilleton" ausgestrahlt wird. 

Exsultate, jubilate – 150 Jahre Orgelbau Kuhn

(09/26/2014)

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Schweizer Werkstatt Orgelbau Kuhn findet am 27. September 2014 in der Philharmonie Essen ein Jubiläumskonzert statt. Das Konzert rund um Roland Maria Stangier, den Kustos der großen Kuhn-Orgel (62/III/P) im Alfried Krupp Saal, gerät mit den an bedeutenden Kirchenbauten wirkenden Musikern Martin Schmeding (Freiburg), Willibald Guggenmos (St. Gallen) und Benjamin Righetti (Lausanne) sowie Christoph Grohmann zu einer Art Gipfeltreffen von Weltklasseorganisten. 
 
Am 23. Oktober 2014 stellen dann die Autoren Friedrich Jakob und Michael Meyer in der Kirche Neumünster in Zürich ihr Buch zur Geschichte von Orgelbau Kuhn vor, musikalisch umrahmt von Ursina Caflisch, Titularorganistin der Kirche Neumünster und international bekannte Solistin. Die Orgel im Neumünster (Orgelbau Th. Kuhn AG, 1995; Foto) ist eine der wenigen Orgeln, an der alle Orgelbauer-Generationen von Orgelbau Kuhn gestaltend mitgewirkt haben. Mehr unter www.orgelbau.ch/jubilaeum

Heejin Kim gewinnt den 3. Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb

(09/24/2014)

Die dreißigjährige, in Seoul (Südkorea) geborene Heejin Kim ist die Gewin­nerin des 3. Arp-Schnitger-Orgelwettbewerbs. Sie hatte sich in der Finalrunde gegen die angetretenen Teilneh­merInnen aus acht Nationen – USA, Japan, Süd­korea, Russland, Kanada, Ungarn, Niederlande, Deutschland – durchgesetzt.
 
Mit 10.000 Euro ist der Arp-Schnitger-Preis eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für junge OrganistInnen. Den 2. Preis erhielt der ebenfalls in Seoul geborene Joonho Park (*1985). Der 3. Preis ging an den 1987 in Toronto (Kanada) geborenen Mark McDonald. Des Weiteren wurden von der Jury drei Stipendien für Cappel, Weener und St. Jacobi/Hamburg vergeben.

Marie-Louise Girod gestorben

(09/24/2014)

Am 29. August 2014 verstarb in Paris in ihrem 99. Lebensjahr eine der 
letzten Grandes Dames der großen französischen Orgelkunst des 
20. Jahrhunderts: Marie-Louise Girod, geboren am 12. Oktober 1915 in Paris, war Meisterschülerin von Marcel Dupré (Premier prix d’orgue et d’improvisation 1941) sowie „condisciple“ u. a. von Jeanne Demessieux, Jehan Alain und Pierre Segond. Sie assistierte u. a. bei Louis Viernes legendärem Sterbekonzert in Notre-Dame de Paris am 2. Juni 1937. Zu ihren weltbekannten Schülern zählte u. a. Pierre Cochereau (1924–84).
 
Von 1941 an war Marie-Louise Girod über 67 (!) Jahre bis 2008 Titularorganistin des Temple Réformée de l’Oratoire du Louvre sowie der Syna­gogue de Nazareth in Paris. 1960 heiratete sie den Archäologen und Direktor des Pariser Musée du Louvre, André Parrot (1901–80). Marie-Louise Girod war u. a. Officier de la Légion d’honneur de France.

Film-Tipp: Cameron Carpenter

(09/24/2014)

Das rbb Fernsehen zeigt am 25. September 2014 von 22:45 bis 23:15 Uhr den Film „Cameron Carpenter – Revolutionär an der Orgel“. Seit März diesen Jahres spielt der US-amerikanische Organist auf einer selbst entworfenen, eine Million Euro teuren "International Touring Organ". Das digitale Wunderwerk macht ihn unabhängig von Kirchen und Konzertsälen, doch es muss mit drei Trucks von A nach B transportiert werden.
 
Der Film zeigt Cameron Carpenter nicht nur an der Kinoorgel des Kinos "Babylon" und an verschiedenen Orgeln des Berliner Musikinstrumenten-Museums, sondern begleitet ihn auch zu seinem Auftritt beim Open-Air-Spektakel am Kulturforum. Dort stellte er im Juni 2014 auch dem Berliner Publikum die International Touring Organ vor.
 
Carpenter wird übrigens an seiner mobilen Touring Organ am 9. Oktober 2014 die deutsche Erstaufführung von Terry Rileys neuem Orgelkonzert "At the Royal Majestic" zusammen mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in der Philharmonie Berlin spielen. 
 

Film-Tipp: Silbermann – Zwei Brüder erobern die Orgelwelt

(09/24/2014)

Zusammengerechnet bauten die Brüder Gottfried und Andreas Silbermann aus Sachsen fast achtzig Orgeln, alle von höchster Klangqualität. Durch ihre Werke und die ihrer Schüler prägten sie den Orgelbau in ganz Europa. Doch so berühmt ihre Orgeln sind, so wenig wissen wir über das Leben der Silbermann-Brüder.
 
Der halbstündige Film Silbermann – Zwei Brüder erobern die Orgelwelt von Steffen Jindra in der MDR-Reihe "Lebensläufe“ am 2. Oktober 2014 um 23.05 Uhr geht auf Spurensuche und erkundet, wie es dem Brüderpaar gelang, die Orgelwelt zu erobern. 

Kirchen und ihre Hüter in Brandenburg und Berlin

(09/04/2014)

Rund 1400 Kirchen gibt es in Brandenburg, in Berlin sind es 572. Seit dem Jahr 2008 porträtieren Kara Huber sowie die Fotografen Wolfgang Reiher und Leo Seidel eine Reihe dieser Kirchen und stellen neben den Gebäuden vor allem jene Personen in den Mittelpunkt, die sich mit hohem Engagement um den Erhalt dieser Gotteshäuser kümmern. Eine Ausstellung vom 5. September bis 4. November 2014 im Haus Potsdamer Straße | Kulturforum in Berlin präsentiert nun „Dorfkirchen in Berlin und ihre Hüter“.
 
Für das Buch zur Ausstellung entstanden beeindruckende Fotos von Kirchengebäuden als Zeugnisse christlicher Kultur in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Nicht allein, dass sie ein Ortsbild prägen und Zentren des kulturellen Lebens von Orten sind, in der Vielfalt der Kirchen spiegeln sich auch Architektur- und Kunstgeschichte und das religiöse Leben der Gemeinden. Mehr unter staatsbibliothek-berlin.de

App zum Gotteslob

(05/16/2014)

In fast allen Diözesen wurde mittlerweile das neue Gotteslob eingeführt. Um OrganistInnen und ChorleiterInnen beim Einstudieren der vielen neuen Lieder zu unterstützen, hat Carus eine Web-App entwickelt.
 
Die Web-App zum Gotteslob verweist auf derzeit rund 2500 Chor- und 1300 Orgelsätze. Sie kann auf mobilen Endgeräten, also Smartphones und Tablets, sowie am heimischen Rechner genutzt werden und bietet KirchenmusikerInnen Hilfe bei der musikalischen Vorbereitung von Gottesdiensten und Messfeiern. Die App kann getestet werden unter www.gotteslob.org.

MGG zukünftig auch als Datenbank

(05/13/2014)
Die Musikenzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“ (MGG) geht online. Für die „MGG Online“ haben die Verlage Bärenreiter und J. B. Metzler ab 2014 eine langfristige Zusammenarbeit mit Répertoire International de Littérature Musicale (RILM), dem Betreiber der weltweit größten bibliographischen Datenbank musikalischen Schrifttums, vereinbart. Die „MGG Online“ wird neben den Artikeln der Druckausgabe von 1998 bis 2004 Korrekturen und Revisionen enthalten. Regelmäßig sich anschließende Updates sichern den Abonnenten den Zugang zum aktuellen Stand des Wissensgebiets. Ab voraussichtlich 2017 wird das gesamte Wissen der Musikenzyklopädie Nutzern in einer neu geschaffenen Datenbank zur Verfügung stehen.

Die Verlage Bärenreiter und J. B. Metzler sind weiterhin für die Inhalte der MGG verantwortlich. RILM bringt sein Fachwissen bei der Entwicklung und Erstellung einer Online-Datenbank ein und ist außerdem für die weltweite Vermarktung der „MGG Online“ verantwortlich. Angebote für Bibliotheken und andere Nutzer werden rechtzeitig veröffentlicht. www.mgg-online.com

Results 1 to 10 out of 49

- - - Advertisement - - -


find a news

search

category

date from

date until




RSS

© Schott Music GmbH & Co. KG, 2014 | impressum / contact