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Radio-Tipp: Eine Reise durch die Orgellandschaft von Arp Schnitger

(07/13/2015)

Er war ein genialer Orgelbauer und ein guter Geschäftsmann dazu: Arp Schnitger (1648–1719) aus Golzwarden bei Bremen. 105 Instrumente stammen aus seiner Werkstatt, etwa dreißig sind heute erhalten, Meisterwerke barocker Orgelbaukunst. Walter Weber und Dorothee Schmitz-Köster sind durch Schnitgers Orgellandschaft zwischen Ostfriesland und Hamburg gereist, haben Kantoren und Orgelbauer, Organisten und Experten getroffen, ihrem Spiel zugehört, sich Orgeln von innen und außen zeigen lassen. Entstanden ist eine akustische Reise durch Arp Schnitgers Land der „Himmelsklänge“. 
 
„Himmelsklänge. Reise durch die Orgellandschaft von Arp Schnitger„ – Feature am 26. August um 0.05 Uhr in Deutschlandradio Kultur. Mehr unter www.deutschlandradiokultur.de
 

Albert Schweitzer-Austellung in Zürich

(07/08/2015)

Seit mehr als vierzig Jahren hütet die Zentralbibliothek Zürich eine Sammlung von unschätzbarem kulturhistorischen Wert: Den Nachlass des als „Urwalddoktor“ berühmt gewordenen Arztes, Philosophen, Theologen, Organisten und Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer (1875–1965), der durch sein humanitäres Engagement in Lambarene (Gabun) Weltruhm erlangte.

Die Zentralbibliothek Zürich nimmt den 50. Todestag Schweitzers zum Anlass, sein schriftliches Erbe der Öffentlichkeit zu präsentieren und an das Werk dieser Jahrhundertgestalt zu erinnern. Anhand von Manuskripten, Bildern, persönlichen Gegenständen, Fotografien und Filmaufnahmen werden die verschiedenen Aspekte von Schweitzers Schaffen unter Einbezug der neusten Forschungen beleuchtet. Seine humanitäre Tätigkeit in Lambarene wird dabei ebenso thematisiert wie seine theologischen, philosophischen und politischen Schriften und seine Arbeit als bekannter Organist und Musikwissenschaftler. Die Austellung dauert noch bis zum 12. September 2015. Mehr unter www.zb.uzh.ch

Orgelmatineen in Regensburg

(07/06/2015)

Nach ihrer Restaurierung verfügt die Orgel von Stephan Cuntz (1627; im Bild) in der Regensburger Minoritenkirche wieder über ihr originales Klangbild.
 
Bei den Sonntägliche Matineen, die bis zum September stattfinden, treten junge Talente und renommierte Instrumentalisten, Chöre und Gesangssolisten auf. Die Organisten spielen sowohl an der neu restaurierten Cuntz-Orgel wie auch an der Schwalbennestorgel der Kirche. Mehr unter www.regensburg.de/kultur

Eulenburg App bringt Partituren zum Klingen

(07/06/2015)

Mit der Eulenburg PluScore® App erscheint die traditionsreiche Reihe der Eulenburg-Studienpartituren in einem neuen Gewand. Neben dem digitalen Notentext in gestochen scharfer Qualität stehen hochklassige Einspielungen aus den Archiven der Deutschen Grammophon sowie verschiedene Einzeichnungs- und Markierungstools zur Verfügung. Eulenburg PluScore® bietet die bekanntesten klassischen Werke sowie ausgewählte zeitgenössische Kompositionen.

Das Repertoire wird kontinuierlich um weitere Stücke ergänzt. Die App selbst ist kostenlos und enthält neben einer Beispielausgabe des Finales aus Mozarts „Jupiter-Sinfonie“ auch eine Anleitung zum Partiturlesen. Alle Noten lassen sich über den Store innerhalb der App kaufen und direkt in das persönliche Regal herunterladen. Mehr unter www.eulenburg.de

Christian von Blohn: Farbenspiel

(07/06/2015)

Farbenspiel heißt eine neue CD des organ-Autors Christian von Blohn, die dieser an der restaurierten Orgel der Josefskirche in St. Ingbert eingespielt hat.
 
Die Koproduktion von Saarländischem Rundfunk und Albert-Weisgerber-Stiftung St. Ingbert (perc.pro PP 20142015) versammelt Stücke von J. S. Bach (Concerto a-Moll für Orgel BWV 593, Aria „Erbarme dich, mein Gott“, Chaconne in d-Moll), Louis Couperin (Carillon de Paris), Louis Vierne (Carillon de Westminster), Gabriel Fauré (Pavane in fis-Moll op. 50) und Franz Liszt (Fantasie und Fuge über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam“).

„Im Atem der Zeit“ – neue Konzertreihe in Kassel

(05/29/2015)

Am Mittwoch, den 10. Juni 2015, um 20 Uhr wird die neue Kasseler Konzertreihe „Im Atem der Zeit“ mit Orgelmusik jüdischer Komponisten bis zur Shoa in der Elisabethkirche eröffnet. Das Konzert mit Lesung gibt musikalische und kulturelle Einblicke in die Blütezeit der jüdischen Instrumentalmusik sowie die Zeit ihres Einschnitts. Kantor und Herausgeber Martin Forciniti wird Synagogalmusik von Moritz Deutsch (1818–1892), Josef Löw (1834–1886) und Louis Lewandowski(1821–1894) an der neu eingeweihten Bosch-Bornefeld-Orgel spielen. Die denkmalgeschützte Orgel der Kasseler Martinskirche hat in der Kirche am Friedrichsplatz eine neue Heimat gefunden.

Das zweite Konzert wird am 30. September 2015 mit Kerstin Röhn, Saxofon, und Martin Forciniti an der Orgel stattfinden. Es erklingen Werke vom Barock bis zur Moderne. Neben Improvisationen wird keltische Musik von John Brennan zu hören sein. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Künstler gebeten. Mehr unter www.st-elisabeth-kassel.de

EKM-Forschungsprojekt zum Schimmelbefall an Orgeln

(05/19/2015)

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) startet am 20. Mai 2015 im Rahmen ihres Forschungsprojekts „Schimmelbefall an Orgeln in Mitteldeutschland“ eine Fragebogenaktion in den Kirchengemeinden. Die Aktion setzt auf die Beteiligung möglichst vieler Gemeinden in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Mithilfe dieser Online-Befragung will die EKM möglichst umfassende Informationen zu den betroffenen Orgeln erhalten. Dabei geht es um den Zustand des Instruments selbst, aber auch um Fragen zum Kirchengebäude und seiner Nutzung.

In einem zweiten Schritt werden zwnazig Orgeln ausgewählt, bei denen Experten die Ursachen der Schimmelbildung genauer untersuchen werden. Dazu gehören die Bestimmung der Schimmelarten, die Renovierungs- und Wartungsgeschichte des Instruments, der bauliche Zustand der Kirche sowie Messung und Bewertung des Raumklimas. Mehr unter http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=MERPKKBVJXUK


Radio-Tipp: J. A. Silbermanns Reise anno 1741

(05/13/2015)

Im November 2014 gelang es der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, beim Londoner Auktionshaus Sotheby’s ein bis dato unbekanntes Reisetagebuch des Straßburger Instrumenten- und Orgelbauers Johann Andreas Silbermann (1712–83) zu ersteigern. In den „Anmerckungen derer Auf meiner Sächsischen Reyße gesehenen Merckwürdigkeiten“ beschreibt der Neffe des Freiberger Orgelbauers Gottfried Silbermanns seine von Februar bis Juni 1741 unternommene Reise, die ihn unter anderem durch Gotha, Leipzig, Dresden, Freiberg, Zittau und Berlin führte. Dabei begegnet er etwa in Leipzig dem Bach-Schüler Gottfried August Homilius und dem Orgelmacher Johann Scheibe.

Ein wichtiges Reiseziel ist Onkel Gottfried Silbermann, der renommierteste Orgelbauer Sachsens. Ihn findet der Neffe in Zittau, wo Gottfried gerade das neue Instrument in der Johanneskirche errichtet. Bernd Heyder stellt das Tagebuch am 26. Mai 2015 um 22 Uhr auf Deutschlandradio Kultur vor.

Heiss!: Gerhard Stäblers Kompositionen für Orgel

(05/13/2015)

Für Heft 1/2015 von organ führte Hanno Ehrler unter dem Titel „Atmender Organismus“ ein Gespräch mit Gerhard Stäbler. Am 6. Juni 2015 um 22.05 Uhr stellt Ehrler nun in der Sendung „Atelier neuer Musik“ im Deutschlandfunk Gerhard Stäblers Kompositionen für Orgel vor. Zu hören ist Stäblers Orgelstück „Heiss!“ in einer Aufnahme vom Januar 2014 mit Dominik Susteck an der Orgel der Kunst-Station Sankt Peter in Köln.

Dominik Susteck hat im Frühjahr beim Label Wergo eine CD mit Werken von Gerhard Stäbler veröffentlicht. Bei der Einspielung nutzte er die Möglichkeiten der Orgeln für Neue Musik der Kunst-Station. Neben dem eingebauten Schlagzeug wurde vor allem die variable Windsteuerung ausgeschöpft.

Hohe Auszeichnung an Helga Schauerte-Maubouet

(05/08/2015)

In einer Feierstunde am 4. Mai 2015 im Hotel de Beauharnais in Paris übergab die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland, Susanne Wasum-Rainer, der Organistin und Musikwissenschaftlerin Helga Schauerte-Maubouet im Namen des Bundespräsidenten Joachim Gauck die Insignien des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

In ihrer Ansprache betonte die Botschafterin, Helga Schauerte-Maubouet habe sich in jahrzehntelangem persönlichem Engagement um die deutsch-französischen Beziehungen verdient gemacht. Durch ihre Veröffentlichungen, Lehrveranstaltungen, Konzertreihen und Ausstellungen öffne sie einer großen Anzahl von Franzosen und Deutschen den Zugang zur beiderseitigen Musikkultur und schaffe durch die Rezeption von Musik eine emotionale Verbindung zwischen beiden Nationen. Schauerte-Maubouet ist neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit und ihrer reichhaltigen Diskografie vor allem durch die Herausgabe von Editionen der Orgelwerke von Jehan Alain, Louis Vierne, Théodore Dubois, Léon Boëllmann und von Chorwerken Marc-Antoine Charpentiers bekannt geworden.


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