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„Im Atem der Zeit“ – neue Konzertreihe in Kassel

(05/29/2015)

Am Mittwoch, den 10. Juni 2015, um 20 Uhr wird die neue Kasseler Konzertreihe „Im Atem der Zeit“ mit Orgelmusik jüdischer Komponisten bis zur Shoa in der Elisabethkirche eröffnet. Das Konzert mit Lesung gibt musikalische und kulturelle Einblicke in die Blütezeit der jüdischen Instrumentalmusik sowie die Zeit ihres Einschnitts. Kantor und Herausgeber Martin Forciniti wird Synagogalmusik von Moritz Deutsch (1818–1892), Josef Löw (1834–1886) und Louis Lewandowski(1821–1894) an der neu eingeweihten Bosch-Bornefeld-Orgel spielen. Die denkmalgeschützte Orgel der Kasseler Martinskirche hat in der Kirche am Friedrichsplatz eine neue Heimat gefunden.

Das zweite Konzert wird am 30. September 2015 mit Kerstin Röhn, Saxofon, und Martin Forciniti an der Orgel stattfinden. Es erklingen Werke vom Barock bis zur Moderne. Neben Improvisationen wird keltische Musik von John Brennan zu hören sein. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Künstler gebeten. Mehr unter www.st-elisabeth-kassel.de

EKM-Forschungsprojekt zum Schimmelbefall an Orgeln

(05/19/2015)

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) startet am 20. Mai 2015 im Rahmen ihres Forschungsprojekts „Schimmelbefall an Orgeln in Mitteldeutschland“ eine Fragebogenaktion in den Kirchengemeinden. Die Aktion setzt auf die Beteiligung möglichst vieler Gemeinden in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Mithilfe dieser Online-Befragung will die EKM möglichst umfassende Informationen zu den betroffenen Orgeln erhalten. Dabei geht es um den Zustand des Instruments selbst, aber auch um Fragen zum Kirchengebäude und seiner Nutzung.

In einem zweiten Schritt werden zwnazig Orgeln ausgewählt, bei denen Experten die Ursachen der Schimmelbildung genauer untersuchen werden. Dazu gehören die Bestimmung der Schimmelarten, die Renovierungs- und Wartungsgeschichte des Instruments, der bauliche Zustand der Kirche sowie Messung und Bewertung des Raumklimas. Mehr unter http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=MERPKKBVJXUK


Radio-Tipp: J. A. Silbermanns Reise anno 1741

(05/13/2015)

Im November 2014 gelang es der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, beim Londoner Auktionshaus Sotheby’s ein bis dato unbekanntes Reisetagebuch des Straßburger Instrumenten- und Orgelbauers Johann Andreas Silbermann (1712–83) zu ersteigern. In den „Anmerckungen derer Auf meiner Sächsischen Reyße gesehenen Merckwürdigkeiten“ beschreibt der Neffe des Freiberger Orgelbauers Gottfried Silbermanns seine von Februar bis Juni 1741 unternommene Reise, die ihn unter anderem durch Gotha, Leipzig, Dresden, Freiberg, Zittau und Berlin führte. Dabei begegnet er etwa in Leipzig dem Bach-Schüler Gottfried August Homilius und dem Orgelmacher Johann Scheibe.

Ein wichtiges Reiseziel ist Onkel Gottfried Silbermann, der renommierteste Orgelbauer Sachsens. Ihn findet der Neffe in Zittau, wo Gottfried gerade das neue Instrument in der Johanneskirche errichtet. Bernd Heyder stellt das Tagebuch am 26. Mai 2015 um 22 Uhr auf Deutschlandradio Kultur vor.

Heiss!: Gerhard Stäblers Kompositionen für Orgel

(05/13/2015)

Für Heft 1/2015 von organ führte Hanno Ehrler unter dem Titel „Atmender Organismus“ ein Gespräch mit Gerhard Stäbler. Am 6. Juni 2015 um 22.05 Uhr stellt Ehrler nun in der Sendung „Atelier neuer Musik“ im Deutschlandfunk Gerhard Stäblers Kompositionen für Orgel vor. Zu hören ist Stäblers Orgelstück „Heiss!“ in einer Aufnahme vom Januar 2014 mit Dominik Susteck an der Orgel der Kunst-Station Sankt Peter in Köln.

Dominik Susteck hat im Frühjahr beim Label Wergo eine CD mit Werken von Gerhard Stäbler veröffentlicht. Bei der Einspielung nutzte er die Möglichkeiten der Orgeln für Neue Musik der Kunst-Station. Neben dem eingebauten Schlagzeug wurde vor allem die variable Windsteuerung ausgeschöpft.

Hohe Auszeichnung an Helga Schauerte-Maubouet

(05/08/2015)

In einer Feierstunde am 4. Mai 2015 im Hotel de Beauharnais in Paris übergab die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland, Susanne Wasum-Rainer, der Organistin und Musikwissenschaftlerin Helga Schauerte-Maubouet im Namen des Bundespräsidenten Joachim Gauck die Insignien des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

In ihrer Ansprache betonte die Botschafterin, Helga Schauerte-Maubouet habe sich in jahrzehntelangem persönlichem Engagement um die deutsch-französischen Beziehungen verdient gemacht. Durch ihre Veröffentlichungen, Lehrveranstaltungen, Konzertreihen und Ausstellungen öffne sie einer großen Anzahl von Franzosen und Deutschen den Zugang zur beiderseitigen Musikkultur und schaffe durch die Rezeption von Musik eine emotionale Verbindung zwischen beiden Nationen. Schauerte-Maubouet ist neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit und ihrer reichhaltigen Diskografie vor allem durch die Herausgabe von Editionen der Orgelwerke von Jehan Alain, Louis Vierne, Théodore Dubois, Léon Boëllmann und von Chorwerken Marc-Antoine Charpentiers bekannt geworden.


Aus für Kirchenmusik-Studium in Bremen?

(02/09/2015)

Dem Studiengang Kirchenmusik an der Hochschule für Künste (HfK) Bremen droht aufgrund des erheblichen Kürzungsdrucks von mehreren hunderttausend Euro pro Jahr die Schließung. Bisher stand die Neubesetzung einer Orgelprofessur zur Debatte; die Diskussion um eine Einstellung des kompletten Studiengangs Kirchenmusik stellt eine dramatische Wendung der Situation dar. 
 
Dabei kam der Wissenschaftsrat des Landes Bremen bereits 2013 zu dem Ergebnis, dass die Finanzausstattung der HfK Bremen an einer kritischen Untergrenze liege. Finanziert wird der Studiengang Kirchenmusik aus Mitteln der Bremisch Evangelischen Kirche und der Senatsverwaltung für Wissenschaft. Mehr unter www.musikrat.de

KunstKlangKirche Zürich

(01/16/2015)

Die Idee einer „KunstKlangKirche Zürich“ (abgekürzt: KKK) entstand anlässlich des Internationalen Symposiums zur Bedeutung und Zukunft der Orgel vom 8. bis 11. September 2011 in Zürich. Durch die Situation der frei werdenden Kirche „Auf der Egg“ in Wollishofen (Schweiz) erfuhr diese Idee nun eine Konkretion.
 
Das Projekt KunstKlangKirche Zürich verhält sich zu dieser Realität, indem es die geplante Umnutzung eines bestehenden Kirchengebäudes nicht einfach einer spezifischen originellen Lösung zuführen, sondern in den Dienst einer übergreifenden intellektuellen und künstlerischen NeuInterpretation tradierter kultureller und spiritueller Manifestationen stellen will. Mehr unter www.kunstklangkirche.org

TTIP unfairhandelbar

(10/13/2014)
Die Bürgerinitiative Stopp TTIP und CETA ! hat bereits mehrere hunderttausend Mitunterzeichner. Hinter dem Aufruf steht ein Bündnis aus über 250 Organisationen aus ganz Europa, das die Institutionen der ...
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Hermann-Schroeder-Wettbewerb 2014 entschieden

(09/26/2014)

Der Koreaner Jun Byung Park hat den mit 4000 Euro dotierten 1. Preis des 7. Internationalen Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerbs 2014 gewonnen. Der 2. Preis (2000 Euro) sowie der Publikumspreis gingen an Anna Jadwiga Pikulska aus Polen, den 3. Preis (1000 Euro) erhielt Annette Fabriz aus Deutschland, den Förderpreis Krzysztof Ostrowski aus Polen. 16 junge OrganistInnen aus sieben Nationen hatten an dem Wettbewerb in Trier teilgenommen. Die international besetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Johannes Geffert (Köln) und zahlreiche Zuhörer im gut besuchten Trierer Dom erlebten ein spannendes Finalkonzert auf hohem Niveau.
 
Die Finalisten spielten als Pflichtstück das „Te Deum Trevirense“ von Hermann Schroeder, die Choralbearbeitung „Schmücke dich, o liebe Seele“ oder „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ von J. S. Bach und zwei Sätze nach Wahl aus einer französischen Orgelsinfonie oder einem Choral von César Franck. Das Finalkonzert wurde vom Südwestrundfunk mitgeschnitten und wird auf CD erscheinen. Mehr unter www.hermann-schroeder.de

Exsultate, jubilate – 150 Jahre Orgelbau Kuhn

(09/26/2014)

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Schweizer Werkstatt Orgelbau Kuhn stellen am 23. Oktober 2014 die Autoren Friedrich Jakob und Michael Meyer in der Kirche Neumünster in Zürich ihr Buch zur Geschichte von Orgelbau Kuhn vor, musikalisch umrahmt von Ursina Caflisch, Titularorganistin der Kirche Neumünster und international bekannte Solistin. Die Orgel im Neumünster (Orgelbau Th. Kuhn AG, 1995; Foto) ist eine der wenigen Orgeln, an der alle Orgelbauer-Generationen von Orgelbau Kuhn gestaltend mitgewirkt haben. Mehr unter www.orgelbau.ch/jubilaeum

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