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TTIP unfairhandelbar

(10/13/2014)
Die erst vor zwei Tagen gestartete Bürgerinitiative Stopp TTIP und CETA ! hat bereits mehr als 300.000 Mitunterzeichner. Hinter dem Aufruf steht ein Bündnis aus über 250 Organisationen aus ganz Europa, ...
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Hermann-Schroeder-Wettbewerb 2014 entschieden

(09/26/2014)

Der Koreaner Jun Byung Park hat den mit 4000 Euro dotierten 1. Preis des 7. Internationalen Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerbs 2014 gewonnen. Der 2. Preis (2000 Euro) sowie der Publikumspreis gingen an Anna Jadwiga Pikulska aus Polen, den 3. Preis (1000 Euro) erhielt Annette Fabriz aus Deutschland, den Förderpreis Krzysztof Ostrowski aus Polen. 16 junge OrganistInnen aus sieben Nationen hatten an dem Wettbewerb in Trier teilgenommen. Die international besetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Johannes Geffert (Köln) und zahlreiche Zuhörer im gut besuchten Trierer Dom erlebten ein spannendes Finalkonzert auf hohem Niveau.
 
Die Finalisten spielten als Pflichtstück das „Te Deum Trevirense“ von Hermann Schroeder, die Choralbearbeitung „Schmücke dich, o liebe Seele“ oder „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ von J. S. Bach und zwei Sätze nach Wahl aus einer französischen Orgelsinfonie oder einem Choral von César Franck. Das Finalkonzert wurde vom Südwestrundfunk mitgeschnitten und wird auf CD erscheinen. Mehr unter www.hermann-schroeder.de

Exsultate, jubilate – 150 Jahre Orgelbau Kuhn

(09/26/2014)

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Schweizer Werkstatt Orgelbau Kuhn stellen am 23. Oktober 2014 die Autoren Friedrich Jakob und Michael Meyer in der Kirche Neumünster in Zürich ihr Buch zur Geschichte von Orgelbau Kuhn vor, musikalisch umrahmt von Ursina Caflisch, Titularorganistin der Kirche Neumünster und international bekannte Solistin. Die Orgel im Neumünster (Orgelbau Th. Kuhn AG, 1995; Foto) ist eine der wenigen Orgeln, an der alle Orgelbauer-Generationen von Orgelbau Kuhn gestaltend mitgewirkt haben. Mehr unter www.orgelbau.ch/jubilaeum

Heejin Kim gewinnt den 3. Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb

(09/24/2014)

Die dreißigjährige, in Seoul (Südkorea) geborene Heejin Kim ist die Gewin­nerin des 3. Arp-Schnitger-Orgelwettbewerbs. Sie hatte sich in der Finalrunde gegen die angetretenen Teilneh­merInnen aus acht Nationen – USA, Japan, Süd­korea, Russland, Kanada, Ungarn, Niederlande, Deutschland – durchgesetzt.
 
Mit 10.000 Euro ist der Arp-Schnitger-Preis eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für junge OrganistInnen. Den 2. Preis erhielt der ebenfalls in Seoul geborene Joonho Park (*1985). Der 3. Preis ging an den 1987 in Toronto (Kanada) geborenen Mark McDonald. Des Weiteren wurden von der Jury drei Stipendien für Cappel, Weener und St. Jacobi/Hamburg vergeben.

Marie-Louise Girod gestorben

(09/24/2014)

Am 29. August 2014 verstarb in Paris in ihrem 99. Lebensjahr eine der 
letzten Grandes Dames der großen französischen Orgelkunst des 
20. Jahrhunderts: Marie-Louise Girod, geboren am 12. Oktober 1915 in Paris, war Meisterschülerin von Marcel Dupré (Premier prix d’orgue et d’improvisation 1941) sowie „condisciple“ u. a. von Jeanne Demessieux, Jehan Alain und Pierre Segond. Sie assistierte u. a. bei Louis Viernes legendärem Sterbekonzert in Notre-Dame de Paris am 2. Juni 1937. Zu ihren weltbekannten Schülern zählte u. a. Pierre Cochereau (1924–84).
 
Von 1941 an war Marie-Louise Girod über 67 (!) Jahre bis 2008 Titularorganistin des Temple Réformée de l’Oratoire du Louvre sowie der Syna­gogue de Nazareth in Paris. 1960 heiratete sie den Archäologen und Direktor des Pariser Musée du Louvre, André Parrot (1901–80). Marie-Louise Girod war u. a. Officier de la Légion d’honneur de France.

Kirchen und ihre Hüter in Brandenburg und Berlin

(09/04/2014)

Rund 1400 Kirchen gibt es in Brandenburg, in Berlin sind es 572. Seit dem Jahr 2008 porträtieren Kara Huber sowie die Fotografen Wolfgang Reiher und Leo Seidel eine Reihe dieser Kirchen und stellen neben den Gebäuden vor allem jene Personen in den Mittelpunkt, die sich mit hohem Engagement um den Erhalt dieser Gotteshäuser kümmern. Eine Ausstellung vom 5. September bis 4. November 2014 im Haus Potsdamer Straße | Kulturforum in Berlin präsentiert nun „Dorfkirchen in Berlin und ihre Hüter“.
 
Für das Buch zur Ausstellung entstanden beeindruckende Fotos von Kirchengebäuden als Zeugnisse christlicher Kultur in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Nicht allein, dass sie ein Ortsbild prägen und Zentren des kulturellen Lebens von Orten sind, in der Vielfalt der Kirchen spiegeln sich auch Architektur- und Kunstgeschichte und das religiöse Leben der Gemeinden. Mehr unter staatsbibliothek-berlin.de

App zum Gotteslob

(05/16/2014)

In fast allen Diözesen wurde mittlerweile das neue Gotteslob eingeführt. Um OrganistInnen und ChorleiterInnen beim Einstudieren der vielen neuen Lieder zu unterstützen, hat Carus eine Web-App entwickelt.
 
Die Web-App zum Gotteslob verweist auf derzeit rund 2500 Chor- und 1300 Orgelsätze. Sie kann auf mobilen Endgeräten, also Smartphones und Tablets, sowie am heimischen Rechner genutzt werden und bietet KirchenmusikerInnen Hilfe bei der musikalischen Vorbereitung von Gottesdiensten und Messfeiern. Die App kann getestet werden unter www.gotteslob.org.

MGG zukünftig auch als Datenbank

(05/13/2014)
Die Musikenzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“ (MGG) geht online. Für die „MGG Online“ haben die Verlage Bärenreiter und J. B. Metzler ab 2014 eine langfristige Zusammenarbeit mit Répertoire International de Littérature Musicale (RILM), dem Betreiber der weltweit größten bibliographischen Datenbank musikalischen Schrifttums, vereinbart. Die „MGG Online“ wird neben den Artikeln der Druckausgabe von 1998 bis 2004 Korrekturen und Revisionen enthalten. Regelmäßig sich anschließende Updates sichern den Abonnenten den Zugang zum aktuellen Stand des Wissensgebiets. Ab voraussichtlich 2017 wird das gesamte Wissen der Musikenzyklopädie Nutzern in einer neu geschaffenen Datenbank zur Verfügung stehen.

Die Verlage Bärenreiter und J. B. Metzler sind weiterhin für die Inhalte der MGG verantwortlich. RILM bringt sein Fachwissen bei der Entwicklung und Erstellung einer Online-Datenbank ein und ist außerdem für die weltweite Vermarktung der „MGG Online“ verantwortlich. Angebote für Bibliotheken und andere Nutzer werden rechtzeitig veröffentlicht. www.mgg-online.com

Stuttgart: Orgelführung mit Konzert

(04/08/2014)

Die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart ist in aller Welt bekannt als europäisches Zentrum der Kirchenmusik und des konzertanten Orgelspiels. Sie beherbergt die größte Orgelsammlung Deutschlands, die in elf Beispielen einen beeindruckenden Überblick über Technik und Klangwelt der Orgel seit der Zeit von Johann Sebastian Bach gibt. Jede Epoche und jeder Kulturraum hat einen eigenen Orgeltyp herausgebildet und die Hochschule in Stuttgart bietet einen ansehnlichen Querschnitt dieser Variationen der "Königin der Instrumente".

Die eineinhalbstündigen Führungen durch die Orgelsamrnlung der Stuttgarter Musikhochschule gewähren spannende Einblicke in die Welt des Orgelbaus verschiedener Zeiten und Regionen. Es werden alle Orgeln angespielt, um den Besuchern die unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten vorzustellen. Fortgeschrittene Studierende der Orgelklassen offenbaren das einmalige Klangerlebnis der großen Rieger-Orgel, die im Konzertsaal der Musikhochschule steht. Sie wird mit Orgelwerken quer durch alle Epochen präsentiert. Termine der Orgelführung mit Konzert in 2014: 27. April, 25. Mai, 22. Juni, 6. Juli, 19. Oktober, 16. November und 7. Dezember jeweils von 15.30 bis 17 Uhr. Tickets bei www.stuttgart-tourist.de


Eule-Orgel kommt nach Trier

(04/03/2014)

Ab April startet der zehnwöchige Aufbau der Bautzener Orgel für die Konstantin-Basilika in Trier unter der Leitung der Orgelbauer Ralf Trompler und Ronny Hennersdorf. Der jüngste Neubau der Orgelbaufirma Hermann Eule hat 87 Register (Klangfarben), 6006 Pfeifen und rund 32 Tonnen Gewicht. Insgesamt steckten in den vergangenen 15 Monaten 35 Mitarbeiter der sächsischen Orgelbauwerkstatt 11.000 Arbeitsstunden in das neue Instrument.

Nach dem Aufbau geht  von Juni bis November 2014 Chefintonateur Gregor Hieke an seine Arbeit. Er wird jede der 6006 Pfeifen in ihrer Klangfarbe und -stärke sowohl auf den Raum als auch auf das Gesamtensemble abstimmen. Die feierliche Einweihung ist für Sonntag, den 30. November 2014 - den 1. Advent - geplant. (Im Bild: Orgelbauer Thomas Habellok von der Firma Eule in Bautzen bereitet den unteren Teil vom Zungenbecher für das Löten vor.)


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