Klavierimprovisation

author: Bernd Frank

Liedbebegleitung vom Choral bis zum Popsong

Praktische Übungen - Aufgaben - Lösungen
Praktische Übungen - Aufgaben - Lösungen
Lied und Choral von der Antike bis zur Gegenwart
(Antikes und mittelalterliches Lied, Gregorianik, Kantionalsatz, Generalbasslied, Bach-Choral, Volkslieder aller Epochen bis zum Lied des 20. Jahrhunderts)

Publisher: Schott Music
Volume number: Band 1
Difficulty: intermediate
Edition: method
Language: German
342 Pages - Paperback/Soft Cover
ISMN: 979-0-001-14610-4
ISBN: 978-3-7957-5824-0
Order number: ED 9752-1

Price: 29.95 €
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Description

Dieser zweibändige Lehrgang ist eine umfassende Anleitung für die Praxis der improvisatorischen Liedbegleitung und eignet sich für alle, die im privaten oder im professionellen Bereich Lieder vom Choral bis zum Popsong am Klavier begleiten lernen wollen. Er liefert eine Menge Hinweise, wie man die ganze Vielfalt des Liedgutes stilistisch adäquat begleiten lernt. Für alle, die bisher nur nach Noten gespielt haben kann das Buch ein willkommener Einstieg in die Grundlagen der Klavierimprovisation sein.
Als Vorbilder dienen historisch-stilistische Originalbeispiele und authentische Musizierpraktiken. Die beiden Bände sind als ein Gesamtkonzept zu verstehen. Es ist dennoch möglich, nur mit einem einzelnen Band zu arbeiten.

Content

Ziele und Aufbau des Buches
Improvisatorische Liedbegleitung unter Berücksichtigung der Stilepochen der europäischen Musikgeschichte
Theoretische Grundlagen
I. Überblick: Die Lernfelder der improvisatorischen Liedbegleitung
II. Liedanalyse und Stilbestimmung
1. Methodischer Weg
2. Die Geschichte des Liedes unter Berücksichtigung der musikalischen Stilepochen der europäischen Musikgeschichte
Die Zeit bis zum Mittelalter
Mittelalter (ca. 600 - ca. 1600) - I. Die Grundlagen der Kirchentonalität
1. Modi
2. Choralnotenschrift
3. Liniensystem und Schlüssel
4. Notenzeichen
5. Rhythmik
6. Pausenzeichen
II. Elementare Begleittechniken
1. Unisono
2. Heterophonie
3. Ostinato. Orgelpunkt/Liegestimme
Bordun, ein- und zweistimmige Formeln
4. Akkordeinwürfe
5. Improvisatorische Gegenmelodie
III. Ausharmonisierung im Stil der "Frühen Mehrstimmigkeit
1. Organum in Parallelen. Oktav-, Quint- und Quartparallelen - 2. Freies  Organum
4. Parallele Terzen
5. Fauxbordun
IV Der zweistimmig polyphony Satz (Bicinium-Technik)
1.Tonalität
2. Notierung der Modi
3. Metrum
4.Melodik der Kontrapunktstimme. Verlaufsstruktur, tonwiederholungen, Gesanglichkeit, Sprünge, mögliche Intervallschritte, Verhinderung des Tons "h", Abwechslung, Ornamente, rhythmischer Verlauf, Finalis, Leitton
5. Kontrapunktische Gestaltung. Kontrapunktischer Satz zweier benachbarter Stimmlagen, Kontrapunkt über oder unter einer Melodie, grundsätzliche Bewegungsarten, Terzen und Sexten, Stimmkreuzungen, Abstand der Stimmen, Gegenstimme als Ausgleich oder Ergänzung, Konsonanzen und Dissonanzen, melodische Schlusswendungen, verzierende Dissonanzen (Vorhalt ,Wechsel, Durchgang, Vorwegnahme), doppelter Kontrapunkt, Schluss- und Anfangsintervall, parallele Fortschreitungen, Oktavsprung, Imitation
V. Akkordische Ausharmonisierungstechnik des Spätmittelalters
1.Ausharmonisierung mit Grundstellungsakkorden. Ton für Ton Harmonisation, Stimmenverteilung, Reduzierung auf Dreistimmigkeit, Anfangs- und Schlussakkord, Picardische Terz, Diatonik, leitereigene Dreiklänge, Dreiklang auf dem Ton "h", wechselnde Modi, Leittöne, Stimmführungsregeln, Querstände, Akkord bei Zäsuren, Konsonanzen, Bassstimme
2. Ausharmonisierung mit Einbeziehen chromatischen Leittönen
3. Ausharmonisierung mit Einbeziehen von Sextakkorden. Intervalle zwischen Bass- und Melodieton, Außenstimmen, Tonwiederholungen in der Melodie, Linearität im Bass, Terzverdopplung, Sextakkord vor oder nach seiner Grundstellung, Basston des vorherigen Akkordes, Auftakte
4. Ausharmonisierung mit Einbeziehen von Klauseltechnik - Barock (ca. 1650ca. 1750) - I. das Generalbasslied
1. Die wichtigsten Regeln. Harmonisches Material, Dur/Molltonalität, Ton für Ton Ausharmonisierung, Schlusskadenzen, Quartsextakkord, Quintsextakkord, Quintsextakkord auf der IV. Stufe, leitereigene Akkorde in Grundstellung und in Umkehrungen, Ausharmonisierung der melodisch Moll-Wendungen, Zwischendominanten Ausweichungen und Modulationen
2. Die Generalbass bezifferung - 3. Akkordfolgen-Training
4. Die improvisatorischen Möglichkeiten
5. Melodie nicht Mitgespielt
Der methodische Sinn des Generalbassspiels
II. Der Bachchoralsatz
1. Regeln. Chiffrierungstechnik, Behandlung von modalen Liedern, harmonischer Rhythmus, Struktur der Einzelstimmen, Stimmführung, Akkordtypen, Modulation, akkordfremde Töne, musikalisch- rethorische
Figuren
2. Akkordfolgen Training. Ganz-, Halb-, und Trugschluss, kadenzielle Schlussformeln, Ausharmonisierung von Auftakten, kadenzielle Akkordfolgen innerhalb der Choralzeilen
3. Der methodische Weg beim Erfinden eines Bachchoralsatzes
Die Zeit der Liedschulen und Wiener Klassik (ca. 1750
ca. 1820)

I. Die Lösing vom Generalbasssatz
II. Leidmelodie
III. Begleitung
1. Einfache Begleitungen
2. Strophische Vertonung
3. Passende Ausharmonisierung
4. Ausharmonisierung von Vorhaltsnoten
5. Akkordtypen
6. Akkordfolgen
7.Satztechnik
IV. Untersuchung von Begleittechniken in Kunstkiedern der Zeit und Nutzbarmachung für improvisatorische Liedbegleitung
1. Überleitungsformeln
2. Unisono
3. Terzen/Sexten
4. Stützakkorde
5. Nachschlagende Akkorde
6.  Wechselschlagakkorde
7. Akkordischer Begleitsatz
8. Appreggio- Technik
9. Pendel- Figuren
10. Freie Gegenstimme in der Liedbegleitung
V. Vor- und Nachspiele in Kunstliedern der Zeit und Nutzbarmachung für die Liedbegleitung
1. Vorspiele
2. Nachspiele
VI. Untersuchung von Ausweichungen und Modulationstechniken in Kunstledern der Zeit
Romantik (ca. 1820
ca. 1890)

I. Melodik/Harmonik/Satztechniken
1. Aufschwungsquart
2. größere Sprünge
3. Höhepunkte
4. Überterzungen
5. Melodik aus gebrochenen D7-Akkorden
6. Umkehrung des D7-Akkordes 7. None des D7 Akkordes in Melodie
8. Verminderter Septakkord
9. Zwischendominante
10. Orgelpunkte bzw. Liegetöne
11. Melodische Spannungstöne (akkordfremde Töne) - 12. Verstärkung des subdominantischen Bereichs - 13. Alterierungen
14. Chromatische Linien
15. Archaisierende
16 Regerstil
II. Begleittechniken
III. Vorspiel
20. Jahrhundert
Die Liedtypen:
1. Überwiegend im alten Stil komponierte Lieder (kirchentonal und dur/moll-tonal)
2. Im neuen Stil komponierte Lieder (freitonal)
II. Begleittechniken
1. Im vorwiegend historisch älteren Stil. Zwei-, drei-, und vierstimmige Sätze
2. Im gemäßigt moderne Stil. Dissonanzensatz von homophon bis polyphon, paraphoner Dissonanzensatz, ostinater Dissonantensatz, monophoner und personannter Satz
Anhang - Lösungsteil
Literaturverzeichniss
Liederliste

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ED 9752-02 = Band 2

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