|
|
 |
| Blake, Michael |
 |
Michael Blake, seines Zeichens Saxophonist und als solcher lange Jahre Kronprinz der Lounge Lizards unter seiner Majestät John Lurie, wandelt auf zunehmend unabhängigen Pfaden.
Mit seinem lang erwarteten Solo-Debut "Kindom Of Champa" machte der sympathische Saxophonist 1997 erstmals Anstalten, seinem ehemaligen, berühmt-berüchtigten Mentor und Meister gar den Rang abzulaufen. Enthusiastische Reaktionen seitens der Kritik überall auf der Welt attestierten Blake's erster Veröffentlichung unter eigenem Namen beinah ausnahmslos Klassiker-Qualitäten; das Publikum rund um den Globus dachte ähnlich -- und hat "Kingdom Of Champa" längst zu einem durchschlagenden Erfolg gemacht.
Ende 1999 legte Michael Blake einen weiteren Geniestreich nach -- diesmal allerdings nicht solo, sondern mit seiner damals ganz neuen working band SLOW POKE (sprich im Verbund mit David Tronzo [guit], Tony Scherr [bs] und Kenny Wollesen [dr]; allesamt herausragende Musiker aus dem kreativen Umfeld der Knitting Factory). Deren Debut-Album "Redemption" sorgte bereits vor Erscheinen für einiges Furore in Kennerkreisen: Die regelmäigen Auftritte der Combo im New Yorker 'Tonic'-Club und eine heimgefertigte Vorab-CD hatten die Kunde von dieser heissen neuen Band so schnell über die Grenzen der Stadt und des amerikanischen Kontinentes hinausgetragen, daß es bei intuition bereits Anfragen und Bestellungen aus aller Herren Länder hagelte, bevor "Redemption" überhaupt den Weg aus dem Presswerk gefunden hatte.
Auch im Fall von "Drift" -- dem im November 2000 herausgegebenen, zweiten Solo-Album von Michael Blake auf intuition records -- gab es bereits ein auffälliges Maß an Vorab-Interesse; vielleicht kein Wunder nach den oben beschriebenen Ereignissen.
News:
Beim 40. Jazzfest in Berlin 2004 wußte Michael Blake mit seiner aktuellen Formation abermals das Publikum in Erstaunen zu versetzen.
"Michael Blake ist ein so verflucht talentierter amerikanischer Saxofonist, dass es einem fast die Sprache verschlägt, wieviel Jazz sein kann, ohne je auszufransen." Tim Gorbauch / Frankfurter Rundschau 13.11.2004 |
 |
|
|
|
 |
|
|