Boyarina Morozova

Komponist: Rodion Shchedrin
Interpret: Mikhail Davydov - Mikhail Dunayev - Veronika Dzhioeva - Andrew Goodwin - Viktor Grishin - Larisa Kostyuk - Kirill Soldatov
Booklettextautor: Natalia Nicklas
Chor: Chamber Choir of the Moscow Conservatory
Choreinstudierung: Leonid Baklushin
Dirigent: Boris Tevlin

Leben und Leiden der Bojarin Morosowa und ihrer Schwester Fürstin Urussowa

Russische Choroper in zwei Teilen für vier Soli, gemischten Chor, Trompete, Pauken und Schlagzeug
Libretto von Rodion Shchedrin nach Texten aus „Das Leben des Protopopen Awwakum“ und „Das Leben der Bojarin Morosowa“

Verlag: Wergo
Ausgabe: CD - 88-page booklet, slipcase
Bestell-Nr.: WER 67002

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Beschreibung

ECHO Klassik 2008 in der Kategorie "Operneinspielung des Jahres (20./21. Jahrhunder)" für "Boyarina Morozova"! 

Anlässlich des 75. Geburtstags des Komponisten am 16. Dezember 2007 setzte WERGO die Edition Rodion Shchedrin mit einer Weltersteinspielung fort. Die Choroper "Boyarina Morozova" ist ein Werk mit historischem Hintergrund. Gegenstand ist die Kirchenspaltung in der orthodoxen Kirche Russlands, die im 17. Jahrhundert ihren Anfang nahm. Shchedrin ruft Ereignisse aus der Geschichte wieder in Erinnerung, die auch heute noch in Russland auf deutliche Empfindlichkeiten und Vorbehalte stoßen.

Der Komponist zu seinem Werk:
"Die Vertonung dieser schrecklichen Seite in der Geschichte der Kirchenspaltung und der Entstehung des Altgläubigentums in Russland und der bitteren Schicksale der handelnden Personen war mein lange gehegter Traum. Mehrmals hatte ich damit begonnen und es jedes Mal wieder sein lassen, weil ich, wie mir schien, dieses ergreifende Thema nicht richtig anpacken konnte. Erst als klar wurde, dass die musikalische Form eine 'russische Choroper' sein sollte, ging es mit der Arbeit voran. Als literarische Grundlage nutze ich Texte aus den zwei großartigen Büchern "Das Leben des Protopopen Awwakum, von ihm selbst niedergeschrieben" und "Das Leben der Bojarin Morosowa, der Fürstin Urussowa und Marija Danilowa". Den vier Solisten (Bojarin Morosowa, ihre Schwester Fürstin Urussowa, Protopope Awwakum und Zar Alexej Michailowitsch) wurden drei Instrumentalsolisten hinzugefügt: Trompete, Pauken und ein Schlagwerker für andere Schlaginstrumente. Der Chor übernimmt nicht nur die übliche Partie eines Chors, sondern auch die des Orchesters, das mal den Part des Erzählers, mal den des demütigen Begleiters übernimmt."

"Eine der interessantesten Opern des noch jungen Jahrhunderts." (www.klassik.com)

"Die bejubelte Moskauer Uraufführung von 'Boyarina Morozova' am 30. Oktober 2006 hält WERGO als exzellente Live-Aufnahme fest." (Ostthüringer Zeitung)

"... beeindruckend differenziert und souverän ..." (Freiburger Universitätsblätter)

Inhalt

Boyarina Morozova.
Leben und Leiden der Bojarin Morosowa und ihrer Schwester Fürstin Urussowa.
Russische Choroper in zwei Teilen für vier Soli, gemischten Chor, Trompete, Pauken und Schlagzeug:
Erster Teil:
Anathema (Kirchenbann)
Zwei Schwestern
Drohungen
Awwakum (Lamento I)
Die Ermordung von Morosowas Sohn
Morosowas Klage
Zweiter Teil:
Folter
Awwakums Klage (Lamento II)
Einkerkerung
Tod der Fürstin Urussowa
Befehl des Zaren
Gespräch mit der Wache und Morosowas Tod
Epilog (Awwakum, Lamento III)

Auszeichnungen

2008 | Echo Klassik

2008, Operneinspielung des Jahres (Musik des 20./21. Jahrhundert)

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