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| Sonaten Nr. 1-3 für Klavier |
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Komponist: Pierre Boulez Interpret: Herbert Henck Booklettextautor: Herbert Henck
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| Herbert Henck: piano |
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Auf die Frage, ob es in seinen frühen, wenn nicht gar den späteren Werken Einflüsse anderer Komponisten gebe, antwortete Pierre Boulez einmal, dass er sehr schnell seine eigene, persönliche Schreibweise gefunden habe. Nach nur kurzer Zeit intensiver Aufnahme alles Unbekannten zu Beginn seines Studiums Mitte der vierziger Jahre, die er mit einem „irrsinnigen Durst nach Neuem, nach allem, was in anderen Ländern gemacht und erfunden worden war“, charakterisiert, schrieb der gerade 20jährige mehrere Werke, die zwar in manchem kompositions- oder instrumentaltechnischen Aspekt noch dem Vorbild Schönbergs oder Messiaens verpflichtet waren, die aber in der Beherrschung des Handwerklichen wie der Kraft ihres Ausdrucks bereits so überraschend eigenständig waren, dass die folgende selbstbewusste Äußerung nicht übertrieben scheint: „Die Art, wie ich z.B. das Klavier benutze, schon in der ersten Klaviersonate von 1946, dann in der zweiten von 1948 und dritten von 1957, ist wohl kaum in einem der Stücke zu finden, die mich beeinflusst haben.“ Dass Boulez hier stellvertretend – wenn auch mit Einschränkung auf einen instrumentalen Gesichtspunkt – gerade seine drei Klaviersonaten nennt, ist sicher kein Zufall; bilden sie doch in seinem musikalischen Werdegang Stufen, auf denen er entweder bestimmte neue Ideen erstmals in die Praxis umsetzt oder auf denen er bestimmte Stadien seiner kompositorischen Entwicklung zu einem Abschluss bringt.
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| Inhalt: |
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Première Sonate pour piano Deuxième Sonate pour piano/ Troisième Sonate pour piano
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