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Klavierwerke
CD
Komponist: Josef Matthias Hauer
Interpret: Herbert Henck
Booklettextautor: Herbert Henck
Herbert Henck: piano
Bestell-Nr.: WER 66092 18,50 €  In den Warenkorb

Preis inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten
Bei der Einstudierung von Arnold Schönbergs Klavierwerken für die bei WERGO erschienene CD stieß Herbert Henck immer wieder auf den Namen des österreichischen Komponisten Josef Matthias Hauer. Hauer hatte noch vor Schönberg eine eigene Zwölftontechnik entwickelt und beendete in späteren Jahren seine Manifeste und Briefe sogar mit einem eigens angefertigten Stempel "Der geistige Urheber und (trotz vielen Nachahmern!) immer noch der einzige Kenner und Könner der Zwölftonmusik".
Die ersten Kompositionen Hauers besitzen einen ähnlichen historischen und technischen Ansatz wie die Werke der Zweiten Wiener Schule. Hauer entwickelte jedoch binnen weniger Jahre einen eigenen, unverwechselbaren Stil, der mit Schönbergs Arbeit nur wenig zu tun hatte. Die Musik war anders als alles, was damals komponiert wurde.
In der zeitgenössischen Literatur über Hauer waren Anerkennung und Wertschätzung wie die folgende eher die Ausnahme. Über die "Nachklangstudien" op. 16 schrieb der Wiener Philosoph Ferdinand Ebner u.a.: "Diese Studie darf, wenn sie richtig gespielt sein soll, über die Saiten gleichsam nur gehaucht werden, man muss vergessen, dass das Klavier ein Hammerwerk hat. Wondraschek nannte sie das 'Lächeln Gottes'."
Inhalt:
Sieben kleine Stücke op. 3
Nachklangstudien op. 16
Nomos op. 19
Klavierstücke mit Überschriften nach Worten von Friedrich Hölderlin op. 25
Klavierwerke
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